Jannik Sinner besiegte Damir Džumhur in der ersten Runde der Miami Open im Hard Rock Stadium mit 6:3, 6:3, trotz wiederholter Störungen durch einen Zwischenrufer, der es auf Džumhur abgesehen hatte. Der Stuhlschiedsrichter sprach das Problem während eines Seitenwechsels im zweiten Satz an und merkte an, dass Džumhur verärgert über einen Zuschauer in einem grünen Shirt war. Sinner bewies Sportsgeist, indem er sich nach dem Match am Netz bei seinem Gegner entschuldigte.
Jannik Sinner begann seine Teilnahme an den Miami Open mit einem Sieg in zwei Sätzen gegen Damir Džumhur, den er im Hard Rock Stadium mit 6:3, 6:3 für sich entschied. Ein Zwischenrufer unterbrach das Match mehrfach, richtete Kommentare an Džumhur und beeinträchtigte so den Spielfluss. Sinner bewahrte während der gesamten Zeit die Fassung und sicherte sich den Sieg, ohne schwach zu werden. Nach dem letzten Punkt ging er am Netz auf Džumhur zu und entschuldigte sich für die Störung, was inmitten des Chaos von gutem Sportsgeist zeugte. Während eines Seitenwechsels im zweiten Satz sprach der Stuhlschiedsrichter Renaud Lichtenstein mit seinem Vorgesetzten über die Situation. Lichtenstein berichtete: „Damir ist verärgert über den Typen mit dem grünen Shirt, und Jannik sagt mir, dass er auf das Match wettet.“ Er fügte hinzu: „Ich weiß nicht, was wir tun sollen. Vielleicht könnten wir mit ihm reden, damit er sich beruhigt.“ Der Vorgesetzte antwortete: „Das Sicherheitspersonal ist bereits auf dem Weg. Also … ich glaube, er ist einfach ein Idiot.“ Das Sicherheitspersonal wurde entsandt, um den Zuschauer zu entfernen. Dieser Vorfall reiht sich in weitere Störungen bei Sinners jüngsten Matches ein, etwa durch einen Zwischenrufer während seines Duells in Indian Wells gegen João Fonseca, wobei Sinner das Problem damals ruhig ansprach. Sinner zieht nun in die dritte Runde ein, wo er auf den an Nummer 30 gesetzten Corentin Moutet trifft – ihr zweites Aufeinandertreffen auf der ATP Tour nach Sinners Sieg bei den French Open 2024.