Jannik Sinner besiegte Miomir Kecmanović am 30. Juni 2026 in seinem Wimbledon-Auftaktmatch in fünf Sätzen. Die Nummer 1 der Welt überwand 52 unerzwungene Fehler sowie körperliche Probleme und gewann mit 4:6, 6:3, 6:7(6), 6:2, 6:3.
Das Match dauerte dreieinhalb Stunden. Sinner schlug 31 Asse, was einen persönlichen Karriere-Bestwert darstellt, beging jedoch zahlreiche Fehler, die es Kecmanović ermöglichten, im Spiel zu bleiben.
Der ehemalige Profi Andy Roddick thematisierte dies im "Served Podcast". Er merkte an, dass Kecmanović damit Erfolg hatte, durch die Mitte des Platzes zu spielen – ein Ansatz, den Roddick als potenzielles Rezept für ein Desaster bezeichnete, wenn man gegen absolute Spitzenspieler antritt.
Sinner war ohne vorheriges Training auf Rasen in das Turnier gestartet, nachdem er bei Roland Garros in der zweiten Runde ausgeschieden war. Zudem hatte er mit einer Nagelverletzung zu kämpfen, die zu einem blutigen Schuh führte, und erlitt im dritten Satz einen Sturz.
In der zweiten Runde trifft Sinner nun auf Nuno Borges.