Japan verlängert Filmförderprogramm mit mehrjährigen Zuschüssen

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie verlängert sein Förderprogramm für Film und Fernsehen bis zum Fiskaljahr 2026 und führt mehrjährige Zuschüsse ein, um mehr ausländische Produktionen anzuziehen. Die Änderungen bieten mehr Flexibilität, indem sie Unterstützung für Projekte ermöglichen, die bis zu zwei Jahre umfassen, und von strengen Fristen für die Abrechnung von Ausgaben abrücken. Das überarbeitete Programm startet Ende Frühling 2026.

Programmverlängerung und Änderungen

Das japanische Förderprogramm für Film und Fernsehen, das 2023 gestartet wurde, wird bis zum Fiskaljahr 2026 ausgebaut. Es wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) verwaltet, mit der Visual Industry Promotion Organization (VIPO) als Betreiber und der Japan Film Commission als Koordinator. Das Programm zielt darauf ab, internationale Produktionen im Land zu fördern.

Die zentrale Neuerung sind mehrjährige Zuschüsse, die Projekten ermöglichen, über bis zu zwei Jahre hinweg Fördermittel zu erhalten. Bisher qualifizierten nur Ausgaben, die bis Ende Januar nach der Bewilligungsentscheidung gemeldet wurden, für die Erstattung. Ein einjähriges Projekt im laufenden Fiskaljahr lief beispielsweise vom 27. März 2025 bis 31. Januar 2026. Der neue Rahmen berücksichtigt Ausgaben, die mehrere Fiskaljahre überspannen und die Fiskaljahresgrenzen Japans überschreiten, und bietet flexiblere Zeitrahmen für Filmemacher.

Die Bewerbungsrichtlinien für das aktualisierte Programm werden später bekanntgegeben, der Start des Programms erfolgt Ende Frühling 2026.

Auswirkungen und geförderte Projekte

Seit dem Start hat das Programm bis Ende 2025 18 Film- und Fernsehprojekte unterstützt. Zu den bemerkenswerten Begünstigten gehört "The Smashing Machine", ein Film mit Dwayne Johnson als UFC-Kämpfer Mark Kerr unter der Regie von Benny Safdie, der Anfang 2025 den Silbernen Löwen für die beste Regie bei den Venedig-Filmfestspielen gewann.

Eine weitere geförderte Produktion ist die US-japanische Koproduktion "Rental Family" von Hikari mit Brendan Fraser. Der Film, der in der Special Presentations-Sektion der Internationalen Filmfestspiele von Toronto uraufgeführt und später bei den Festivals in London und Tokio gezeigt wurde, handelt von einem US-Schauspieler in Japan, der einer 'Mietfamilien'-Agentur beitritt.

Das Programm finanzierte auch die zweite Staffel des französisch-japanischen Dramas "Drops of God", das einen International Emmy Award gewann und auf einem japanischen Manga-Bestseller des New York Times basiert. Mit Fleur Geffrier und Tomohisa Yamashita erkundet die Serie Themen rund um Gastronomie und feine Weine.

Diese Erweiterung spiegelt Japans anhaltende Bemühungen wider, sich als Zentrum für globale Film- und TV-Produktionen zu etablieren, aufbauend auf dem Erfolg der ersten Angebote.

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