Die ehemalige Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, moderiert die 17. jährlichen African American Film Critics Awards am 8. Februar in Los Angeles. Die Veranstaltung ehrt Leistungen im Filmemachen, unter den Geehrten sind Michael B. Jordan, Tessa Thompson und Regisseur Ryan Coogler. Jean-Pierre äußerte Begeisterung über die Feier diverser Geschichtenerzähler.
Karine Jean-Pierre, die von 2022 bis 2025 als 35. Pressesprecherin des Weißen Hauses fungierte, moderiert die 17. jährlichen African American Film Critics Awards. Als erste Schwarze und offen LGBTQ-Person in dieser Rolle bringt sie eine historische Perspektive in die Zeremonie, die herausragende Beiträge zum Film durch mehr als 100 Mitglieder der African American Film Critics Association anerkennt. Die Veranstaltung findet am 8. Februar in Los Angeles statt und folgt auf Moderatoren wie Amber Ruffin bei letztjähriger Filmzeremonie und Jordin Sparks bei den Fernsehprämien 2025. Diesjährige Geehrte umfassen die Schauspieler Michael B. Jordan und Tessa Thompson, Regisseur Ryan Coogler sowie den Animationsfilm 'KPop Demon Hunters'. Die 51-jährige Jean-Pierre betonte ihren Wunsch, den Fokus auf die Künstler zu lenken. „Ich möchte nicht, dass es um mich geht“, sagte sie Variety. „Ich spiele hier eine winzige Rolle. Meine Aufgabe ist es, die brillanten Künstler zu ehren, zu feiern und hervorzuheben.“ Sie lobte die 17-jährige Mission der AAFCA: „Die Mission ist, Geschichtenerzähler zu ehren, die die vielen Gesichter der Menschheit durch vielfältige Perspektiven erkunden. Warum nicht dabei mithelfen, das zu fördern?“ Rückblickend auf ihre Karriere beschrieb Jean-Pierre diese als „Zickzack“, da sie lieber ihren eigenen Weg geht, anstatt Vorgängern in Kabelnachrichten oder als Punditin zu folgen. „Ich habe mich immer als jemanden gesehen, der Dinge anders macht“, sagte sie. Sie ist besonders begeistert von 'Sinners', das sie als „eine der brillantesten Arbeiten nennt, die ich seit Langem gesehen habe“, und freut sich auf Treffen mit Jordan und Coogler. Nach dem Weißen Haus hat Jean-Pierre ihre Memoiren 'Independent' veröffentlicht und die Rechte an den Geschichten von Alice Dunnigan und Ethel Payne erworben, den ersten schwarzen Frauen im Pressekorps des Weißen Hauses, um ihre Erzählungen nach Hollywood zu bringen. Im November 2023 widmete sie das Rednerpult des Weißen Hauses ihrem Namen. Sie plant, Produktion und Schreiben zu erkunden und junge Menschen zu betreuen. AAFCA-Präsident Gil Robertson hieß sie willkommen und sagte: „Sie ist aktuell, glaubwürdig und brillant... Wir lieben ihre Energie und ihr Vibe.“ Jean-Pierre unterstrich die Aktualität des Events inmitten kultureller Herausforderungen: „Wir brauchen das jetzt... Wir dürfen unsere Geschichten nicht sterben lassen.“