Massenerschießung fordert 12 Todesopfer in informeller Siedlung in Johannesburg

Zehn bewaffnete Täter eröffneten am Abend des 9. Juni 2026 das Feuer in der informellen Siedlung Jumpers in Cleveland, Johannesburg, wobei 12 Menschen getötet und 10 weitere verletzt wurden.

Der Angriff begann kurz vor Mitternacht, als die Verdächtigen in der Nähe einer Astron-Tankstelle abgesetzt wurden und die umzäunte Siedlung betraten. Anwohner berichteten von über einer Stunde wahlloser Schießereien, bevor die Bewaffneten flüchteten. Die Polizei fand am Tatort blutverschmierte Räume, Patronenhülsen und eine mögliche illegale Goldraffinerie. Der Polizeikommissar der Provinz Gauteng, Generalleutnant Tommy Mthombeni, bezeichnete den Vorfall als wahnsinnig, herzlos und barbarisch. Die amtierende nationale Polizeikommissarin, Generalleutnant Puleng Dimpane, hat forensische Experten, taktische Einheiten und weitere Spezialisten mit der Leitung der Fahndung beauftragt. Beamte werten derzeit CCTV-Aufnahmen aus und suchen nach einem weißen Toyota Quantum, der mit den Verdächtigen in Verbindung gebracht wird. Gemeindevertreter wiesen auf Spannungen im Zusammenhang mit sogenannten Zama Zamas und illegaler Goldverarbeitung in der Gegend hin, wenngleich die Polizei erklärte, es sei noch zu früh, um eine Verbindung zu bestätigen. Die Sicherheitskräfte, die normalerweise am Tor der Siedlung stationiert sind, waren während des Angriffs abwesend. Die Democratic Alliance und die Economic Freedom Fighters forderten ein rasches Eingreifen, um die Sicherheit wiederherzustellen.

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