Die australische Singer-Songwriterin MAY-A präsentierte am 20. März eine Grunge-beeinflusste Version von Stevie Nicks' 1981er-Hit 'Edge of Seventeen' bei triple j's Like a Version. Die 24-jährige Künstlerin aus Sydney lieferte mit ihrer Live-Band eine gitarrenbetonte Neuinterpretation ab und spielte zudem einen Titel aus ihrem Debütalbum.
MAY-A, ein 24-jähriges Talent aus Sydney, coverte Stevie Nicks' Klassiker 'Edge of Seventeen' für die Like a Version-Session von triple j am Freitag, den 20. März. Die als Maya Cumming geborene Künstlerin entfernte das ikonische Original-Riff und baute den Song als härteres, von Verzerrung geprägtes Stück neu auf. Die Performance begann mit einem zurückhaltenden, gesangsorientierten Arrangement, bevor sie sich in der zweiten Hälfte zu Gitarren- und Basssoli steigerte, die ihrer rauen, rockigen Stimme Raum neben einer gewissen Zärtlichkeit gaben. Die Gitarristin und Kollaborateurin Chloe Dadd spielte eine Schlüsselrolle bei dem Arrangement, das durch ausgiebige Proben entstand. 'Als wir anfingen, mit der Idee zu diesem Song zu experimentieren, haben wir ihn auf so viele verschiedene Arten gespielt', sagte MAY-A. 'Und meine Gitarristin Chloe hat die Spuren gewissermaßen ausgearbeitet.' Sie wählte den Song aufgrund von Nicks' einzigartigem Umgang mit Themen wie Trauer und Verlust aus. 'Ich habe niemanden gesehen, der auf so kraftvolle und starke Weise über Trauer und Verlust schreibt', erklärte sie und nannte es 'einzigartig und inspirierend'. Während der Session spielte MAY-A zudem 'Last Man on Earth' von ihrem Debütalbum Goodbye (If You Call That Gone), das am 20. Februar veröffentlicht wurde. In einem kürzlichen Interview sprach sie über ihren Wandel von Pop hin zu Rock-Einflüssen wie Sonic Youth, Bikini Kill, Paramore, Hole und Evanescence. 'Ich kam nie aus dieser Szene – ich war immer ein Taylor Swift-Pop-Mädchen –, also fühlte ich mich wie eine Hochstaplerin, als ich in meinen Teenagerjahren zum Rock kam', sagte sie. 'Diese Frauen gaben mir das Gefühl, gesehen zu werden, und ließen mich erkennen, dass ich nicht in all die Formen passen musste, die ich mir selbst auferlegt hatte. Ich musste mir meinen eigenen Raum schaffen.' Sie beschrieb das Album als etwas, das sich langsam entwickelt und 'so roh wie möglich' gestaltet wurde. MAY-A's Tour zum Album beginnt am 2. April im The Princess Theatre in Brisbane, mit weiteren Terminen in Sydney, Melbourne, Fremantle und Adelaide. Diese Like a Version-Session war Teil des erweiterten März-Programms von triple j, das nun freitags und dienstags stattfindet.