Meryl Streep kritisierte während einer Pressetour die Dominanz von Superheldengeschichten in modernen Filmen. Sie argumentierte, dass klare Unterteilungen in Helden und Bösewichte Filme weniger interessant machen. Streep äußerte sich dazu im Rahmen der Promotion für „Der Teufel trägt Prada 2“, der derzeit in den Kinos läuft.
Meryl Streep, die in „Der Teufel trägt Prada 2“ erneut in ihre Rolle als Miranda Priestly schlüpft, sprach in der Hits Radio Breakfast Show gemeinsam mit Anne Hathaway und Emily Blunt. Sie sagte: „Ich glaube, wir neigen dazu, Filme heutzutage zu 'Marvel-isieren'. Wir haben die Bösewichte und wir haben die Guten, und das ist so langweilig.“ Streep fügte hinzu, dass fesselnde Geschichten von fehlerhaften Helden und menschlichen Schurken leben, und bezeichnete die Welt der Fortsetzung als „unordentlicher“.Der Film kehrt zwei Jahrzehnte nach dem Original aus dem Jahr 2006 in die Welt der High Fashion zurück. Streep enthüllte kürzlich, dass sie das Angebot für den ersten Film zunächst ablehnte, aber zusagte, nachdem das Studio ihr Gehalt verdoppelt hatte. „Ich sagte: 'Nein, das werde ich nicht machen'“, erzählte sie gegenüber Today. „Sie brauchten mich, so fühlte ich es. Das war eine Lektion.“Das Interview berührte auch das Thema KI. Streep vermutete, dass Miranda Priestly diese nicht nutzen würde, da sie sich stattdessen auf ihre Assistenten verlässt. Hathaway teilte mit, dass ihr von Bewerbern fast identische Dankesschreiben zugesandt wurden, bei denen sie vermutet, dass diese von ChatGPT generiert wurden.„Der Teufel trägt Prada 2“ startete mit 10 Millionen Dollar in den Previews.