Nach Vorhersagen von 66 Millionen Dollar, 10 Millionen Dollar aus den Donnerstag-Previews, 32,5 bis 33 Millionen Dollar am Freitag und Schätzungen zwischen 75 und 80 Millionen Dollar startete The Devil Wears Prada 2 am Wochenende mit 77 Millionen Dollar in Nordamerika und 233 Millionen Dollar weltweit. Die Fortsetzung markiert den bisher zweitbesten globalen Kinostart des Jahres. Disneys 100-Millionen-Dollar-Produktion und die 80-Millionen-Dollar-Marketingkampagne zahlen sich bereits früh aus.
The Devil Wears Prada 2 bestätigte seinen starken Start mit 77 Millionen Dollar auf dem heimischen Markt – womit das Einspielergebnis des Originalfilms von 2006 (27,5 Millionen Dollar) übertroffen wurde – und 233 Millionen Dollar weltweit. Damit liegt der Film knapp vor dem Michael-Jackson-Biopic Michael (217 Millionen Dollar), jedoch hinter Universals The Super Mario Galaxy Movie (372,5 Millionen Dollar). Analysten prognostizieren, dass das Gesamtergebnis des ersten Teils von 326 Millionen Dollar noch vor Monatsende übertroffen wird. „Dies ist ein sensationeller Auftakt für ein Comedy-Drama“, sagt David A. Gross von FranchiseRe. „Nur sehr wenige Dramödien erzielen solche Zahlen, erst recht nicht ein zweites Mal mit einem noch größeren Erfolg.“ Die Kritiken fielen gemischt aus, doch das Publikum – zu 76 % Frauen – bewertete den Film mit einem A- auf dem CinemaScore. Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci nahmen ihre Rollen wieder auf, ebenso wie Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna. Die Handlung spielt 20 Jahre später: Hathaways Charakter Andy Sachs kehrt als Features-Redakteurin unter der Leitung von Streeps Miranda Priestly zur Runway zurück. Die Geschichte, die auf Lauren Weisbergers Roman von 2003 basiert und von der Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour inspiriert wurde, spiegelt den Wandel des Journalismus seit 2006 wider. Disneys globale Kampagne umfasste die „Giant Red Heel Tour“ an bekannten Wahrzeichen, ein Replikat des Runway-Magazins sowie Partnerschaften mit Diet Coke, Dior, Google, Grey Goose, Lancôme, L’Oréal Paris, Mercedes, Smartwater, Samsung, Starbucks, Zillow und Tiffany & Co. Die Kinos veranstalteten Themen-Events wie Cinemarks Fashion-Party, Regals Cocktail-Abende, Flix Brewhouses „Girl Dinner“ und AMCs Butter-Birkin-Popcorneimer. Nostalgie, Streeps Rückkehr auf die große Leinwand nach Jahren im Streaming-Bereich und die Nachfrage nach Komödien sorgten für den erfolgreichsten heimischen Comedy-Start seit Pitch Perfect im Jahr 2015.