Die Militärpolizei von São Paulo beschlagnahmte am Dienstagnachmittag ein AK-47-Gewehr sowie Materialien zur Drogenherstellung in einem Gebäude in der Gemeinde Paraisópolis in der Südzone der Hauptstadt.
Während einer Operation in der Favela Paraisópolis entdeckten die Beamten drei Räumlichkeiten, die in verschiedenen Stadien des Drogenhandels genutzt wurden. Einer diente als Raffinerie mit einer großen Menge bereits gemischten Kokains und Verarbeitungsutensilien. Ein weiterer enthielt Tabletten aus Drogenbasispaste sowie Verpackungsmaterialien. Das AK-47-Gewehr, das mit einem geladenen Trommelmagazin ausgestattet war, war in der Gipskartondecke des dritten Raumes versteckt. Die Militärpolizei erklärte, dass die Immobilie vom organisierten Verbrechen, möglicherweise in Verbindung mit dem PCC, als eine Art Industrieanlage für die Drogenproduktion und den Vertrieb genutzt wurde. Es wurden zudem Anzeichen dafür gefunden, dass der Ort für Drogentests diente. Die Räumlichkeiten wurden für forensische Untersuchungen gesichert und der Vorfall wurde beim 89. Polizeidistrikt registriert.