Milly Alcock, die diesen Sommer im DC Universe als Supergirl zu sehen sein wird, sprach in einem kürzlich geführten Interview über mögliche Fan-Reaktionen und Kritik am Superhelden-Genre. Basierend auf ihren Erfahrungen bei House of the Dragon reflektierte sie über die genaue Beobachtung, der Frauen in Fandoms ausgesetzt sind. Alcock reagierte zudem auf Kommentare der Regisseure Martin Scorsese und Ridley Scott.
Milly Alcock wird Supergirl in dem kommenden Film verkörpern, der auf der 2022 erschienenen Comicserie Supergirl: Woman of Tomorrow von Tom King, illustriert von Bilquis Evely, basiert. Der Film, adaptiert von Ana Nogueira, folgt Supergirl und der jungen Außerirdischen Ruthye Marye Knoll, die Krem of the Yellow Hill durch die Galaxie verfolgen, nachdem dieser Knolls Vater getötet hat. Der Kinostart ist für den 26. Juni geplant. Besetzt ist der Film unter anderem mit Matthias Schoenaerts als Krem, Eve Ridley als Ruthye Marye Knoll, David Krumholtz als Zor-El, Emily Beecham als Alura In-Ze und Jason Momoa als Lobo. Alcock spielte zuvor die junge Rhaenyra Targaryen im HBO-Spin-off House of the Dragon aus dem Game of Thrones-Universum und sprach gegenüber Vanity Fair über die intensive Fangemeinde, die solche Rollen umgibt. „Es hat mir definitiv bewusst gemacht, dass die bloße Existenz als Frau in diesem Bereich etwas ist, das von Leuten kommentiert wird“, sagte sie. „Wir haben uns sehr daran gewöhnt, eine seltsame Art von Besitzanspruch auf Frauenkörper zu haben. Ich kann sie nicht wirklich aufhalten. Ich kann nur ich selbst sein.“ Zur Kritik von Regisseuren wie Martin Scorsese und Ridley Scott an Superheldenfilmen erkannte Alcock deren Leistungen an. „Ich verstehe es. Sie sind schon ewig dabei und machen phänomenale Filme“, erklärte sie. „Nicht jeder Film ist für jeden etwas. Das Schöne an der Kunst ist, dass man wählerisch sein kann.“