Trainer und Agenten bei der NBA Summer League 2026 in Las Vegas bereiten sich auf mögliche Kaderveränderungen vor, falls ehemalige College-Spieler aufgrund neuer Anfechtungen der Teilnahmeberechtigung zurückkehren.
Die altersbasierte Teilnahmeberechtigungsregel der NCAA, die ab der Saison 2026/27 in Kraft treten soll, begrenzt die Spielberechtigung für Athleten auf fünf Jahre für fünf Spielzeiten. Klagen der Abschlussklasse 2025/26 fordern ein zusätzliches Jahr, wobei entsprechende Verfahren in Ohio, Georgia, Tennessee und Kalifornien eingereicht wurden.
Agenten haben in den letzten zwei Wochen Kontakt zu Trainerstäben großer Programme aufgenommen, um das Interesse an der Hinzunahme von 21- oder 22-jährigen Spielern zu einem späteren Zeitpunkt in der Offseason auszuloten. Mehrere Trainer, die anonym bleiben wollten, gaben an, sie würden die Option in Betracht ziehen, wenn sie ihre Teams verstärkt.
Eine einstweilige Verfügung, die 15 Spielern in einem Fall in Ohio gewährt wurde, soll im August verhandelt werden. Ein Trainer eines Top-Programms erklärte: "Es stellt sich nicht die Frage, ob das passieren könnte, sondern es wird passieren."
Die Trainer äußerten sich zurückhaltend gegenüber der Ausweitung von Lücken in den Teilnahmebestimmungen, merkten aber an, dass Druck bestehe, die Kader zu verbessern, sollten sich Möglichkeiten ergeben. Die Situation bleibt bis zum Ausgang der Gerichtsverfahren ungeklärt.