Netflix hat alle acht Episoden von The Witcher Staffel 4 veröffentlicht, mit Liam Hemsworth als Geralt von Riva anstelle von Henry Cavill. Neben der neuen Staffel hat der Streamer Fans mit einem Prequel-Film überrascht: The Rats: A Witcher Tale, der einen neuen Witcher mit Dolph Lundgren einführt. Die Veröffentlichungen kommen inmitten gemischter erster Reaktionen auf den Cast-Wechsel und die Handlung.
Überblick über die Veröffentlichung
Die vierte Staffel von The Witcher hatte am Wochenende auf Netflix Premiere, was das Debüt von Liam Hemsworth als Monsterjäger Geralt von Riva nach dem Ausstieg von Henry Cavill nach Staffel 3 markiert. Alle acht Episoden sind jetzt zum Streamen verfügbar und tauchen tiefer in die dunkle Fantasy-Welt ein, mit neuen Charakteren wie Laurence Fishburnes Regis, einem Barbier-Chirurgen, und Sharlto Copleys schurkischem Leo Bonhart. Die Staffel hat jedoch Schwierigkeiten, den gleichen Hype zu erzeugen, erreicht nicht den Spitzenplatz in Netflix' Top-10-TV-Chart und erhält lauwarme Reaktionen von Kritikern, die bemerken, dass sie ohne Cavill anders wirkt.
Die Prequel-Überraschung
In einem unerwarteten Schachzug hat Netflix auch The Rats: A Witcher Tale lanciert, einen Prequel-Film, der mit der Erzählung der Staffel 4 verbunden ist. Der Film beleuchtet die Bande bekannt als The Rats, der Ciri (Freya Allan) in den neuen Episoden beitritt, und stellt Dolph Lundgren als brandneuen Witcher vor. Er ist dafür gedacht, nach Abschluss der Staffel angesehen zu werden; der Film hat noch keine Rezensionen, da seine plötzliche Veröffentlichung sogar treue Fans überrumpelt hat.
Kontext und Rezeption
The Witcher, basierend auf der Buchreihe von Andrzej Sapkowski, ist seit 2019 ein fester Bestandteil von Netflix und verbindet Monsterjagden mit politischen Intrigen. Staffel 4 setzt Ciris Reise inmitten esklierender Bedrohungen fort, doch erste Zuschauerfeedbacks heben die Herausforderung des Recasts hervor. Wie ein Mitwirkender bemerkte: „Es ist einfach nicht dasselbe“, was breitere Stimmungen widerspiegelt. Trotz des gemischten Starts bieten die Zugänge von High-Profile-Schauspielern wie Fishburne und Copley frische Dynamiken für Fans der Franchise.