Eine aktuelle Analyse beleuchtet die Tendenz des Head Coaches der Pittsburgh Steelers, Mike McCarthy, nach unvollständigen Pässen beim ersten Versuch auch beim zweiten Versuch das Passspiel zu wählen. Die Studie ordnet ihn im Mittelfeld der NFL-Playcaller ein, stellt jedoch fest, dass sein Ansatz mit Daten übereinstimmt, die in solchen Situationen Würfe gegenüber Läufen bevorzugen.
Analyst Ryan Paganetti untersuchte die Play-Calling-Strategien von 25 Coaches im Zeitraum von 2022 bis 2025. McCarthy verzeichnete bei einem zweiten Versuch und zehn Yards nach einem unvollständigen Pass eine Passquote von über 56 Prozent, was ihn auf den 13. Platz der Liste brachte.
Daten aus der Studie zeigten, dass Pässe in diesem Szenario zu besseren Ergebnissen führten als Läufe, darunter ein Vorsprung von 16,6 Prozentpunkten bei der Erfolgsquote. Die Untersuchung schloss Spielzüge kurz vor Ende der Halbzeit sowie in der sogenannten Garbage Time aus, um sich auf Standardsituationen zu konzentrieren.
Es wird erwartet, dass McCarthy, der nun die Steelers leitet, vermehrt 11-Personal-Formationen mit drei Receivern einsetzen wird. Die traditionelle Ausrichtung des Teams auf das Laufspiel könnte infolgedessen angepasst werden.