Norwegens Anna Odine Stroem gewinnt Überraschungsgold im Damen-Skispringen

Norwegens Anna Odine Stroem lieferte einen unerwarteten Sieg im Damen-Einzel Normalhügel Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 und besiegte die hoch favorisierte Slowenin Nika Prevc mit knappen Vorsprung. Die 27-jährige Norwegerin holte damit ihre erste Olympia-Medaille und Norwegens erstes Gold der Spiele. Japans Nozomi Maruyama gewann Bronze in dem in Predazzo, Italien, ausgetragenen Wettbewerb.

Das Ereignis fand am 7. Februar 2026 in Predazzo, Italien, statt, wo Stroem die Erwartungen im Damen-Normalhügel-Skispringen übertraf. Prevc, die 20-jährige slowenische Sensation und regierende Weltmeisterin auf Normal- und Großschanze, trat als klare Favoritin an, nachdem sie zwei Saisons die Weltcup-Szene dominiert hatte. Ihr erster Sprung maß jedoch 98,5 Meter, unter ihrem Probelauf von 103,0 Metern, was Stroem ermöglichte, mit 100,0 Metern die Führung zu übernehmen. Die beiden trennten nach Stilbewertungen nur ein Punkt, mit großem Abstand zum Rest des Feldes. Stroem, die mit Bronze bei den letzten zwei Weltmeisterschaften eine starke Basis hat, hatte vor zwei Monaten in Wisla, Polen, eine fast dreijährige individuelle Siegesserie mit einem Weltcupsieg beendet. Unter Druck in der zweiten Runde konterte Prevc mit einem technisch beeindruckenden 99,5-Meter-Sprung. Unbeeindruckt antwortete Stroem mit einem 101,0-Meter-Sprung – dem längsten geteilten in der Konkurrenz – und beendete mit 267,3 Punkten vor Precvs 266,2. Nach ihrem Lauf näherte sich Stroem sofort Prevc, und das Duo wartete gemeinsam auf die Ergebnisse in einem Akt des Fairplays. Dieses Gold ist Norwegens dritte Medaille bei den Olympischen Spielen, nach Silber im Eisschnelllauf und Bronze im Cross-Country-Skiing früher am selben Tag. Maruyama, die nach Jahren außerhalb der Top 10 eine Durchbruchsaison mit sechs Weltcupsiegen feiert, sicherte Bronze mit einem 100,0-Meter-Sprung in Runde zwei. Ausblickend treten sowohl Stroem als auch Prevc am 15. Februar im Damen-Großschanzen-Wettbewerb an, wobei Norwegen und Slowenien als starke Kandidaten im Teamwettbewerb gelten.

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