Die australische Queer-Eventmarke Poof Doof hat Poof Doof Records ins Leben gerufen. Die erste Veröffentlichung, „All I Need“ von Jimi the Kween, erscheint am 23. April. Das Label zielt darauf ab, queere Talente zu fördern, und knüpft dabei an die 15-jährige Geschichte des Unternehmens an. Gründer Anthony „Hockers“ Hocking bezeichnete den Schritt als eine natürliche Entwicklung.
Sydney, Australien -- Poof Doof Records markiert ein neues Kapitel für die Queer-Nightlife-Marke, die 2011 von Anthony „Hockers“ Hocking in Melbourne gegründet wurde. Die Debütsingle des Labels, „All I Need“ von der Resident-Künstlerin und Dragqueen Jimi the Kween, erscheint am Donnerstag. Der Vertrieb erfolgt über AWAL Records, mit Partnern wie Positive Feedback und Powerhouse Management; John Davis fungiert als Creative Director und Festival-Koordinator. Einreichungen sind zunächst unter music@poofdoofrecords.com möglich, wobei das Label laut Davis plant, langfristig auf ein traditionelles A&R-Modell für aufstrebende queere Talente umzusteigen. Hocking erklärte gegenüber Billboard, dass er das Vorhaben schon seit Jahren plane, nachdem er beobachtet habe, wie junge queere Künstler bei Poof-Doof-Veranstaltungen auftraten. „Wir haben die Community aufgebaut“, sagte er. Das Label ist offen für ein breites musikalisches Spektrum, von House und Techno bis hin zu Pop, vereint durch eine freudvolle queere Perspektive. „Wenn die Musik gut ist, wenn die Songs gut sind, werden wir sie veröffentlichen“, fügte Hocking hinzu. Jimi the Kween sagte, der Titel des Tracks spiegele die Kernbotschaft wider. „Alles, was man wirklich braucht, sind die Menschen, die einen lieben und unterstützen, einen aufbauen und eine wirklich gute Zeit haben“, sagte sie gegenüber Billboard. „Es geht darum, von Gleichgesinnten umgeben zu sein und einander zu feiern.“ Davis betonte den Fokus der Marke auf „queere Freude“ und Inklusivität bei Veranstaltungen wie den Sydney Mardi Gras Partys und Festivals wie Splendour in the Grass. Der Start erfolgt vor dem Global Pride Month im Juni und der WorldPride 2026 in Amsterdam vom 25. Juli bis zum 8. August, wo Poof Doof Partys plant. Hocking merkte an, dass der Zeitpunkt angesichts der globalen Herausforderungen gut zu dem „Feel-Good-Song“ passe.