Radio Times hat eine Liste der 20 besten Horrorfilme und -serien aller Zeiten zusammengestellt und hebt die Entwicklung des Genres von Klassikern wie Nosferatu bis zu modernen Hits wie Sinners hervor. Die Publikation bemerkt die wachsende Anerkennung des Horrors im Mainstream, insbesondere da Sinners die meisten Oscar-Nominierungen aller Filme erhielt. Auch kommende Veröffentlichungen für 2026 werden vorgestellt.
Horror hat sich von Nischen-Schrecken zu kritisch gefeiertem Unterhaltung entwickelt, wie die Auswahl von Radio Times der besten Filme und Serien über ein Jahrhundert hinweg zeigt. Die Liste beginnt mit FW Murnaus stummem Klassiker Nosferatu von 1922, beschrieben als die originale Vampirgeschichte mit unheimlicher Atmosphäre, verfügbar auf Amazon Prime Video und BFI Player. Andere frühe Highlights sind Georges Franjus französischer Film Eyes Without a Face von 1959, der die Besessenheit eines Arztes mit seiner entstellten Tochter thematisiert, und Alfred Hitchcocks Psycho von 1960, berühmt für die Duschszene und schrille Violinen, streambar auf Now Cinema. Die 1970er brachten einflussreiche Werke wie George A. Romeros Night of the Living Dead von 1968, das die Zombie-Lore definierte und soziale Themen ansprach, und William Friedkins The Exorcist von 1973, das 10 Oscar-Nominierungen erhielt. Nicolas Roegs Don't Look Now von 1973 zeigt Donald Sutherland und Julie Christie in einer Geschichte von Tod und Hellseherei. Steven Spielbergs Jaws von 1975 schuf das Konzept des Sommer-Blockbusters, während John Carpenters Halloween von 1978 das Slasher-Template mit Synth-Score setzte. Spätere Einträge umfassen Ridley Scotts Alien von 1979 mit Sigourney Weaver, Stanley Kubricks The Shining von 1980 mit Jack Nicholson und Wes Cravens A Nightmare on Elm Street von 1984, das Freddy Krueger einführt. Sam Raimis Evil Dead II von 1987 mischt Horror und Slapstick mit Bruce Campbell. Die 1990er sahen Tony Todd in Candyman von 1992, das soziale Themen anspricht, und den genre-bewussten Scream von 1996. Jordan Peeles Get Out von 2017 pionierte elevated Horror mit Politik und Satire. Ryan Cooglers Sinners von 2025 verbindet Periodendrama und Vampir-Action und ist nun der Oscar-nominierteste Film. TV-Highlights starten mit Kolchak: The Night Stalker von 1974, Prototyp für The X-Files, und der Anthologie Tales From the Crypt von 1989 mit John Kassirs Crypt Keeper. David Lynchs Twin Peaks von 1990 enthüllt Böses in der Vorstadt. Buffy the Vampire Slayer von 1997 allegorisiert Teenager-Angst, während Stranger Things von 2016 der Duffer Brothers zu einem kulturellen Phänomen wurde. Mike Flanagans The Haunting of Hill House von 2018 belebt das Genre auf Netflix. Kommende Filme 2026 umfassen Maggie Gyllenhaals The Bride! mit Christian Bale und Jessie Buckley, Sam Raimis produzierte Evil Dead Burn und Robert Eggers' Werwulf. TV-Aussichten: Crystal Lake als Friday the 13th-Prequel, Mike Flanagans Carrie-Adaption und ein animierter Stranger Things-Spin-off.