Nach den vier Oscar-Siegen von Sinners für Originaldrehbuch, Hauptdarsteller, Kamera und Musik hat Book Riot eine Liste empfohlener Bücher erneut veröffentlicht. Die Liste hebt Werke hervor, die die Themen des Films widerspiegeln: den Süden, Vampirismus und Erfahrungen Schwarzer. Der von Ryan Coogler inszenierte Vampir-Horrorfilm fasziniert das Publikum seit seiner Veröffentlichung.
Sinners, Ryan Cooglers Vampir-Horrorfilm, gewann gestern Nacht vier Oscars: Originaldrehbuch, Hauptdarsteller, Kamera und Musik. Zur Feier dieses Erfolgs hat Book Riot seine Liste mit sechs Büchern erneut gepostet, die die grotesken, festlichen, ahnenbezogenen und spirituellen Elemente des Films einfangen, die mit dem Süden verbunden sind. Der Artikel bemerkt den schnellen Einfluss des Films auf das Publikum, wobei viele Zuschauer ihn trotz einiger abfälliger Berichterstattung mehrmals im Kino gesehen haben. Zu den Themen gehören Vampirismus als Metapher für den Konsum Schwarzer Körper sowie zentrale Hoodoo-Praktiken der Handlung, wie die der Figur Annie. Der Film lässt sich vom Blues-Musiker Robert Johnson inspirieren, der angeblich seine Seele an einem Kreuzweg verkauft hat, um Erfolg zu erlangen; ein Memoir seiner Stiefschwester, Brother Robert, widmet sich dieser Legende. Die empfohlenen Bücher sind: The Ballad of Black Tom von Victor LaValle, eine Neuinterpretation von H.P. Lovecrafts The Horror at Red Hook; The Delectable Negro von Vincent Woodard, das den Konsum in der Sklavenkultur beleuchtet; The Buffalo Hunter Hunter von Stephen Graham Jones mit Vampirismus gegenüber nicht-weißen Bevölkerungen; Conjure Women von Afia Atakora über Hoodoo-Heilerinnen vor und nach dem Bürgerkrieg; Brother Robert von Annye C. Anderson mit Preston Lauterbach; sowie den Comic Abbott von Saladin Ahmed, Sami Kivelä und Jason Wordie über eine Schwarze Reporterin, die Morde im Detroit der 1970er Jahre untersucht. Die Liste soll frische Perspektiven bieten inmitten anderer ähnlicher Empfehlungen.