Die 98. Academy Awards, moderiert von Conan O’Brien, sah One Battle After Another als besten Film und beste Regie für Paul Thomas Anderson ausgezeichnet. Michael B. Jordan gewann den besten Schauspieler für Sinners, inmitten von Performances und Hommagen, die die Show unterhaltsam hielten. Rezensenten bezeichneten die Zeremonie als geschmackvoll, sicher und eine Neuerfindung des Oscars-Formats.
Die Oscar-Verleihung 2026, die am 15. März im Dolby Theatre in Hollywood stattfand, dauerte über 3 Stunden und 40 Minuten und bot die Moderation von Conan O’Brien mit einem Monolog voller Witze über Ted Sarandos, KI, Timothée Chalamet und Filme wie Hamnet und Bugonia. O’Brien beendete mit Optimismus für Filme und die Welt und spiegelte Themen von Geduld, Resilienz und Optimismus wider, die Rezensenten von Variety und Deadline nannten. One Battle After Another, vertrieben von Warner Bros., gewann den besten Film, die beste Regie für Paul Thomas Anderson – der bescheiden dankbar wirkte – und den ersten Oscar für bestes Casting für Cassandra Kulukundis. Der Film sicherte sich insgesamt sechs Oscars. Sean Penn gewann einen Schauspielpreis, nahm ihn aber nicht entgegen. Sinners, ebenfalls von Warner Bros. und inszeniert von Ryan Coogler, holte den besten Schauspieler für Michael B. Jordan, dessen Rede Vorgänger wie Sidney Poitier und Denzel Washington hervorhob. Coogler gewann das beste Originaldrehbuch und löste eine Standing Ovation für die Besetzung aus. Autumn Arkapaw erhielt den Oscar für die Kamera für Sinners. „Golden“ von K-Pop Demon Hunters gewann das beste Original-Lied, nach einer Performance des Sinners-Nominierens „I Lied to You“ mit Miles Caton, Jayme Lawson, Li Jun Li und Misty Copeland. Wiedersehen gab es unter anderem zwischen Ewan McGregor und Nicole Kidman aus Moulin Rouge! sowie der Besetzung von Bridesmaids. Der In-Memoriam-Abschnitt enthielt Billy Crystals Tribut an Rob Reiner und Familie sowie Barbra Streisand, die Robert Redford ehrte. Politische Momente umfassten Kommentare von Pavel Talankin zum Faschismus aus Mr. Nobody Against Putin und Javier Bardems „No to war. And free Palestine!“ Variety beschrieb die Show als geschmackvoll, aber übermäßig sicher, mit einem generischen Bühnenbild, das an ein Steak- oder Sushi-Restaurant erinnerte. Deadline lobte sie als Neuerfindung, sehenswert mit Drama und Spaß, trotz kleiner Pannen wie einem Mikrofonproblem während der Rede von K-Pop Demon Hunters.