Je näher die 98. Academy Awards am 15. März 2026 rücken, deuten Prognosen auf ein enges Rennen um den Best-Picture-Preis zwischen „One Battle After Another“ und „Sinners“ hin. Die von Conan O'Brien moderierte Zeremonie weist starke Favoriten in den Schauspielkategorien auf, wobei die Werbeinventare zu Rekordkursen ausverkauft sind. Experten erwarten historische Meilensteine bei der Diversität, falls bestimmte Kandidaten obsiegen.
Die Oscars 2026, geplant für Sonntag, den 15. März, im Dolby Theatre in Los Angeles, sorgen mit Prognosen für Aufsehen, die Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ für den Best-Picture-Preis favorisieren, so Awards-Experte Scott Feinberg vom Hollywood Reporter. Der Film, eine Adaption eines Werks von Thomas Pynchon, hat Vorläuferpreise dominiert, darunter Directors Guild, Producers Guild, Golden Globes, Critics Choice und BAFTAs. Chef-Filmkritiker David Rooney prognostiziert ebenfalls seinen Sieg und lobt die zeitgemäße Auseinandersetzung mit Autoritarismus sowie das von Leonardo DiCaprio geführte Ensemble. Der Herausforderer „Sinners“, inszeniert von Ryan Coogler, hält mit 16 Nominierungen einen Allzeitrekord und gewann den SAG Award als bestes Ensemble. Rooney sieht Coogler im Director-Rennen vorn und hebt die Schichten des Vampir-Dramas zu Rassentrennung, Gewalt und Blues-Aneignung im Deep South der 1930er Jahre hervor. Eine Kolumne von Variety beschreibt beide Filme als Zeitgeist-Spiegel, wobei „One Battle After Another“ den Autoritarismus der Trump-Ära evoziert und „Sinners“ Rassenthemen durch Horrorthriller-Elemente aufgreift. In der Kategorie Beste Nebendarstellerin prognostiziert Variety ein unberechenbares Rennen an der Spitze von Amy Madigan in „Weapons“, die Critics Choice und SAG abräumte, aber BAFTA verpasste. Mit 75 Jahren wäre ein Sieg der zweite für die älteste Gewinnerin. Teyana Taylor („One Battle After Another“) gewann vier große Vorläuferpreise inklusive Golden Globe, während Wunmi Mosaku („Sinners“) BAFTA holte. Ein Taylor- oder Mosaku-Sieg könnte den dritten konsekutiven Triumph schwarzer Frauen markieren, nach Da’Vine Joy Randolph und Zoe Saldaña. Andere Favoriten sind Jessie Buckley als Beste Hauptdarstellerin in „Hamnet“ und Michael B. Jordan als Bester Hauptdarsteller in „Sinners“. Disney meldet ausverkaufte Werbeplätze bei ABC und Hulu, wobei 30-Sekunden-Spots über 2 Millionen Dollar kosten, ein zweistelliges Plus zu 2025 bei 19,7 Millionen Zuschauern letztes Jahr. John Campbell von Disney Advertising betonte die starke Nachfrage nach Live-Events.