Die Nominierungen für die BAFTA Film Awards 2026 positionieren Paul Thomas Andersons 'One Battle After Another' mit 14 Nennungen an der Spitze, dicht gefolgt von Ryan Cooglers 'Sinners' mit 13. Bemerkenswerte Snubs umfassen Delroy Lindo und Amy Madigan, was Fragen für die kommenden Oscars aufwirft. Die Ankündigungen, in London enthüllt, unterstreichen die Rolle der BAFTA als Schlüsselvorhersager in der Award-Saison.
Die British Academy Film Awards (BAFTA) enthüllten am 27. Januar ihre Nominierungen für 2026 und hoben mehrere Filme hervor, die um Oscar-Ruhm kämpfen. Paul Thomas Andersons 'One Battle After Another' sicherte sich 14 führende Nominierungen, knapp unter dem Rekord von 'Gandhi' (1982). Diese revolutionäre Tragikomödie reiht sich ein zu früheren BAFTA-Bestenfilm-Gewinnern wie 'All Quiet on the Western Front' (2022) und 'The King's Speech' (2010). Alle fünf Hauptactors erhielten Nominierungen, einschließlich Chase Infiniti, die von den Oscars für die beste Hauptdarstellerin übersehen wurde. Ryan Cooglers 'Sinners' erhielt 13 Nominierungen, den höchsten Wert je für einen Film eines schwarzen Regisseurs, was Vorurteile über seine internationale Stärke herausfordert. Erwartete Nominierungen gingen an Michael B. Jordan und Wunmi Mosaku, aber die Auslassung von Delroy Lindo im Supporting Actor schockierte Beobachter. Lindo, der eine Oscar-Nominierung erhielt, gesellt sich zu einer seltenen Gruppe von Darstellern wie Andrea Riseborough ('To Leslie'), die bei der Academy ohne BAFTA-Anerkennung erfolgreich waren. Seine Chancen hängen nun von den SAG Awards am 1. März und der BAFTA-Zeremonie am 22. Februar ab. Chloé Zhaos Adaption von 'Hamnet' und 'Marty Supreme' verzeichneten jeweils 11 Nominierungen. Für Timothée Chalamet in 'Marty Supreme' stärken die Nominierungen seinen besten Actor-Anspruch, bei dem BAFTA-Wähler Talent über Alter stellen. Der europäisch angehauchte 'Sentimental Value' könnte in Kategorien wie Originaldrehbuch glänzen, trotz Snubs für Stellan Skarsgård und Inga Ibsdotter Lilleaas durch SAG. Zur Intrige trägt bei, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) eine neue Regel einführte, die Wähler zwingt, alle Nominierungen in einer Kategorie gesehen zu haben, bevor sie abstimmen. Dieser Wandel, gelobt von Mitgliedern, könnte übersehene Leistungen wie die von Amy Madigan in 'Weapons', die von BAFTA gesnubt wurde, begünstigen. Während Vorläufer divergieren, wächst der Einfluss der BAFTA auf die Oscars, was potenziell zu einem 'Verteilen des Reichtums'-Ergebnis statt Sweeps führen könnte.