Der New York Film Critics Circle hat seine Gewinner für 2025 am 2. Dezember bekanntgegeben, wobei Paul Thomas Andersons 'One Battle After Another' den Hauptpreis für den Besten Film erhielt. Die Preise, gewählt von über 50 in New York ansässigen Kritikern, ehrten auch Leistungen von Benicio Del Toro, Wagner Moura und Rose Byrne unter anderen. Dieser frühe Vorbote hebt kühne Entscheidungen in der Award-Saison hervor.
Überblick
Der New York Film Critics Circle (NYFCC), die älteste Kritikerorganisation der USA, hat seine Gewinner der Awards 2025 nach einer Abstimmungssitzung in Manhattan am 2. Dezember 2025 enthüllt. Paul Thomas Andersons Warner-Bros.-Epos 'One Battle After Another' sicherte sich den Besten Film, nach dem Sieg bei den Gotham Awards in der Nacht zuvor. Der Film erhielt auch den Besten Nebendarsteller für Benicio Del Toro, sein zweiter NYFCC-Sieg nach 'Traffic' im Jahr 2000.
Wichtigste Siege
Bester Regisseur ging an Jafar Panahi für 'It Was Just an Accident', eine Neon-Veröffentlichung, die in Cannes die Goldene Palme gewann. Panahi, kürzlich in Iran wegen Propagandatätigkeiten zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, widmete einen früheren Gotham-Sieg benachteiligten Filmemachern. Wagner Moura holte sich den Besten Hauptdarsteller für seine Rolle in 'The Secret Agent' von Kleber Mendonça Filho, das auch den Besten Internationalen Film gewann.
Rose Byrne gewann Beste Hauptdarstellerin für ihre Leistung in Mary Brönsteins schwarzer Komödie 'If I Had Legs I’d Kick You' von A24. Amy Madigan erhielt Beste Nebendarstellerin für 'Weapons', gelobt für ihren komplexen villainen Auftritt als Tante Gladys. Bestes Drehbuch ging an Josh Safdie und Ronald Bronstein für 'Marty Supreme'.
Andere Kategorien umfassten Beste Kamera für die Arbeit von Autumn Durald Arkapaw an Ryan Cooglers 'Sinners', Bester Animationsfilm für Netflix' 'KPop Demon Hunters', Bester Dokumentarfilm für 'My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow' und Bester Debütfilm für Carson Lunds 'Eephus'.
Kontext und Implikationen
Die NYFCC Awards prognostizieren oft Oscar-Nominierungen, stimmen aber selten mit den Besten-Film-Gewinnern überein, nur einmal in den letzten zehn Jahren mit 'The Artist'. Letztes Jahres Bester Film 'The Brutalist' sah seinen Hauptdarsteller Adrien Brody für einen Oscar nominiert. Das Zeremonie-Dinner ist für den 6. Januar 2026 geplant und betont den Fokus der Gruppe auf Kinofilie statt Hype.