Nairobis Gouverneur Johnson Sakaja hat den Händlern auf dem Gikomba-Markt zugesichert, dass nach dem am frühen Morgen des 21. Juni ausgebrochenen Brand niemand vertrieben wird.
Das Feuer brach gegen 4 Uhr morgens im Fischbereich des Marktes aus und griff auf mehrere Stände über, wobei Waren im Wert von Millionen von Schilling zerstört wurden. Teams des Kenianischen Roten Kreuzes waren im Einsatz und berichteten, dass sie 17 Personen mit leichten Verletzungen, darunter Rauchgasvergiftungen und Verbrennungen, versorgt hätten.
Sakaja erklärte, dass jeder betroffene Händler an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren und diesen wieder aufbauen dürfe. „Ich versichere Ihnen, dass niemand diesen Brand ausnutzen wird, um Händler von ihren Plätzen zu vertreiben“, sagte er. Er fügte hinzu, dass die Modernisierungsbemühungen fortgesetzt würden, ohne die Händler zu verdrängen.
Der Gouverneur verurteilte Angriffe einiger Jugendlicher auf ein Feuerwehrauto des National Youth Service, welche die ersten Eindämmungsversuche behindert hatten. Einsatzkräfte des Landkreises konnten den Brand nach zehn Stunden mit Wassertanks unter Kontrolle bringen. Eine Erfassung der betroffenen Händler ist derzeit im Gange.