Series Mania Festival eröffnet mit Serie 'The Testaments'

Frankreichs Series Mania, das größte TV-Festival Europas, eröffnet mit der Weltpremiere von Disney+’ „The Testaments“, der Fortsetzung von „The Handmaid’s Tale“. Im Line-up: AMCs „The Audacity“ mit Simon Helberg und Billy Magnussen sowie internationale Serien zu Themen wie Autoritarismus und sozialen Spannungen. Das koreanische Drama „The Legend of Kitchen Soldier“ von CJ ENM feiert zudem Premiere in einer Special Screening.

Series Mania 2026 in Lille, Frankreich, startet mit der hoch erwarteten Weltpremiere von „The Testaments“, einer Disney+-Serie von Bruce Miller, der auch „The Handmaid’s Tale“ showrannte. Zu den Gästen zählen Miller, Ann Dowd als Aunt Lydia – die die Fortsetzung erzählt –, Chase Infiniti, Lucy Halliday und Produzent Warren Littlefield. Das Event beleuchtet eine Schrumpfung im TV-Sektor mit weniger Einsendungen und kürzeren Formaten, doch Festivaldirektoren Laurence Herszberg und Frédéric Lavigne sehen einen Wandel zu „konzentrierteren, teils harten Angeboten“, verbunden mit globalen Spannungen.  Der internationale Wettbewerb umfasst AMCs „The Audacity“ von Jonathan Glatzer mit Billy Magnussen als angehenden Tech-CEO und Simon Helberg als „verhaltensgestörtem Genie“-Erfinder. Magnussen nannte Silicon Valley eine „Renaissance“, die die Menschheit definiert, Helberg betonte Einsamkeit und die Fallstricke technischer Verbindungen. Weitere Highlights: Netflix-Film „The Immortal Man“ aus „Peaky Blinders“ außerhalb des Wettbewerbs und Kolumbiens „Dear Killer Nannies“, das das Erbe von Pablo Escobar mit John Leguizamo beleuchtet.  Europäische Serien dominieren mit Belgiens „Breendonk“, „The Best Immigrant“ und „Eternal“; Schwedens „My Brother“ und „Burden of Justice“ sowie Polens Debüts „Love Is Enough“ und „Variola Vera“. Themen wie aufkommender Autoritarismus und Faschismus ziehen sich durch, etwa in Spaniens „The Anatomy of a Moment“ und „The Best Immigrant“, das Regierungsdeportationen zeigt. Herszberg nannte diesen Trend „den beeindruckendsten“ der Ausgabe bei 20 % weniger Einsendungen.  Bei Special Screenings hat CJ ENMs „The Legend of Kitchen Soldier“ Premiere als einziges koreanisches Content, es folgt ein benachteiligter Rekrut, geleitet von einem virtuellen Quest-System auf kulinarischer Militärreise. Carlo Fasino lobte den „surrealistischen Joyride“, verankert in Park Ji-hoons Leistung. Korea ist erstes Gastland. Das Festival endet mit Kanadas „The Glass House“ auf Prime Video.

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