Filmemacher Sudipto Sen, Regisseur von The Kerala Story, hat seine Entscheidung erklärt, von der Regie der Fortsetzung Abstand zu nehmen, da ihm die Recherche zu den erweiterten regionalen Erzählungen fehlt. Stattdessen konzentriert er sich auf sein kommendes Projekt Charak, das sich mit den Traditionen eines uralten Festivals auseinandersetzt. Sen betonte sein Engagement für gründliche Vorbereitung beim Erzählen von Geschichten.
Sudipto Sen, bekannt als Regisseur von The Kerala Story, hat kürzlich in einem Interview über seine Karriereentscheidungen gesprochen. Er äußerte zunächst Interesse daran, The Kerala Story 2 zu inszenieren, zog sich jedoch zurück, nachdem die Produzenten beschlossen hatten, den Umfang über Kerala hinaus zu erweitern und Geschichten aus Madhya Pradesh, Gujarat und Rajasthan einzubeziehen. nn„Ich wollte Kerala Story 2 machen. Aber auf Produzentenebene wurde entschieden, dass in Kerala Story 2 nicht nur Kerala, sondern auch die Geschichte von draußen erzählt wird“, sagte Sen. Er hob die umfangreiche Vorbereitung für den Originalfilm hervor, die 10 Jahre dauerte und das Zusammenstellen eines 200-seitigen Dokuments für die Zensurbehörde, ein dreistündiges Zeugnis und Verweise auf 3.000 Mädchen umfasste. „Als wir Kerala Story 1 gemacht haben, hat es mich 10 Jahre harte Arbeit gekostet. Ich bin Experte. Sie können mich in keiner Logik schlagen. Ich habe den Beweis für alles“, fügte er hinzu. Sen steht weiterhin voll hinter dem ersten Film: „Ich stehe immer noch hinter jedem Bild, jedem Wort, jedem Dialog. Ich bewege mich nicht.“ n nFür die neuen Elemente der Fortsetzung fühlte sich Sen jedoch unvorbereitet. „Aber als die Geschichte eines Mädchens aus Rajasthan erzählt wurde, hatte ich kein Wissen darüber. Ich hatte keine Recherche gemacht. Ich kannte die Wahrheit nicht“, erklärte er. Er weigerte sich, ohne Tiefe fortzufahren: „Ich mache das nicht halbherzig. Deshalb habe ich gesagt, dass ich keinen Film machen kann, indem ich es auf WhatsApp lese und in einer Zeitung sterbe.“ n nZum nächsten Film Charak: Sens nächster Film greift auf das über 1.000 Jahre alte Charak-Festival zurück, in dessen Region er geboren wurde. Das Projekt beleuchtet seine kulturellen Aspekte, einschließlich Märkte, Musik und Tanz, sowie historische tantrische und Aghori-Praktiken, die bis zum Kannibalismus reichten. Diese Praktiken wurden später von der Regierung verboten, aber Sen glaubt, dass Veränderung gesellschaftliche Wandlungen erfordert. „Aber solange es keine Veränderung in unserem Denken gibt, keine Veränderung in eurem Herzen, was kann das Gesetz tun? Das Gesetz wird es nicht tun“, bemerkte er. Der Film soll Diskussionen anregen: „Also basiert mein Film nicht auf dem Gesetz. Er ist für gewöhnliche Menschen wie uns gemacht.“