Das schwedische Langlaufteam kämpft mit einer Welle von Krankheiten, während das Herren-50-km-Klassikrennen bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina 2026 naht. William Poromaa hat sich aus dem Rennen zurückgezogen und ist wegen ansteckender Symptome nach Hause geschickt worden. Mit Linn Svahn bereits ausgeschieden und unklarer Teilnahme von Frida Karlsson könnte Schweden Probleme haben, ein vollständiges Team aufzustellen.
Das Herren-50-km-Klassikrennen, das Highlight, das das olympische Langlaufprogramm der Männer abschließt, findet am Samstag um 11 Uhr in Tesero, Italien, statt. Norwegens Johannes Hoesflot Klæbo startet mit Startnummer 1 und verfolgt einen historischen Grand Slam nach starken Leistungen zu Beginn der Spiele. Schweden gab seine Aufstellungen freitagmorgens bekannt und nominierte William Poromaa, Gustaf Berglund, Calle Halfvarsson und Johan Häggström für das Herrenrennen. Bei den Frauen sind Frida Karlsson, Ebba Andersson, Jonna Sundling und Emma Ribom im Team, ohne Linn Svahn, die vor dem Teamsprint krank wurde, und Moa Ilar, deren Form Trainer Stefan Thomson als unzureichend einstufte. Thomson sagte gegenüber Expressen: „Es gab ein Gespräch mit Moa Ilar, und sie fühlte, dass ihre Form nicht ganz stimmte.“ Nationaltrainer Anders Boström erklärte SVT: Potenzieller Ersatz Alvar Myhlbäck sei nicht verfügbar, da er sich auf das Vasaloppet konzentriere: „Wir haben mit Alvar gesprochen, aber wie Sie sehen, bereitet er sich gerade auf das Vasaloppet vor, daher war es unmöglich, dass er hier antritt.“ Später am Tag verschlechterte sich die Lage für Schweden. Poromaa, 25, zog sich aus dem 50-km-Rennen zurück und wurde nach Hause geschickt, da er nach Magenproblemen ansteckende Symptome zeigte, so Teamarzt Rickard Noberius gegenüber Aftonbladet. Dies kommt zu den Herausforderungen des Teams hinzu, mit Svahn abwesend und Karlssons Status unklar. Keine Ersatzläufer verfügbar, Schweden könnte unterbesetzt ins letzte olympische Rennen gehen. Frankreich meldet vier Starter: Mathis Desloges (Nr. 6), Hugo Lapalus (8), Victor Lovera (17) und Théo Schely (23). Die Krankheiten unterstreichen Schwächen im schwedischen Team inmitten eines ansonsten starken Feldes.