Taylor Fritz hat seine Besorgnis über den dichten Tennis-Kalender geäußert, nachdem Jannik Sinner und Novak Djokovic ihre Teilnahme am National Bank Open abgesehen haben. Die Äußerungen erfolgten vor dem Turnierbeginn am 2. August in Montreal. Turnierdirektorin Valerie Tétreault drückte ebenfalls ihr Bedauern aus und betonte, dass die Gesundheit der Spieler Priorität habe.
Taylor Fritz brachte das Thema während seiner Pressekonferenz vor dem DC Citi Open zur Sprache. Er merkte an, dass Änderungen am Masters-Kalender zu mehr Spielen und längeren Saisons für die Spieler geführt hätten.
"Es fühlt sich an, als würde ich mehr Spiele bestreiten. Für mich fühlt es sich so an, als sei die Saison länger geworden", sagte Fritz. Er fügte hinzu, dass der Sport zwar als Geschäft funktioniere, die Organisatoren jedoch den körperlichen und geistigen Anforderungen der Spieler besser gerecht werden müssten.
Valerie Tétreault, die Turnierdirektorin der Canadian Open, äußerte ähnliche Bedenken. "Wir respektieren ihre Entscheidungen und verstehen, dass bei einem derart anspruchsvollen Zeitplan die Gesundheit der Spieler Vorrang haben muss", erklärte sie. Sie verwies auf die Häufigkeit kurzfristiger Absagen in letzter Zeit als ein umfassenderes Problem.
Das National Bank Open beginnt am 2. August. Sieben der neun Masters-1000-Turniere dauern mittlerweile über 12 Tage, was die 11-monatige ATP- und WTA-Saison zusätzlich in die Länge zieht.