Während der Black History Month endet, lenkt sich die Aufmerksamkeit auf kommende schwarze Literatur das ganze Jahr über. Ein aktueller Artikel hebt drei Horrorromane von schwarzen Autoren hervor, die für 2026 geplant sind. Diese Werke erkunden Themen wie Gemeinschaft, Verlust und Desillusionierung in einkommensschwachen Milieus und akademischen Umfeldern.
Der Artikel von Book Riot betont die anhaltende Präsenz schwarzer Stimmen in der Literatur jenseits des Februars. Er stellt drei hoch erwartete Horrortitel schwarzer Autoren vor, die jeweils persönliche und gesellschaftliche Kämpfe beleuchten. Zuerst erscheint der Debütroman von Briana N. Cox, Indigent, bei Graveside Press am 20. März. Die Geschichte spielt in Leigh Pierce Estates, einem Mehrfamilienhaus für Geringverdiener in einem gentrifizierenden Viertel von Atlanta. Der Protagonist Xavier, ein junger schwarzer Handwerker, entdeckt den mysteriösen Tod eines Mieters und erkrankt bald an einer Krankheit, die einen intensiven, unkontrollierbaren Hunger auslöst. Als Nächstes reinventiert Tamika Thompsons The Curse of Hester Gardens, veröffentlicht bei Erewhon am 31. März, das Spukhaus-Motiv in Hester Gardens, einer einkommensschwachen Gemeinde in Medford, Michigan. Die zentrale Figur Nona hat die Inhaftierung ihres Mannes wegen Drogenhandels und den Schuss tot ihres ältesten Sohnes mit 18 Jahren ertragen. Mit ihrem Sohn Marcus, der kurz davor steht, eine Ivy-League-Universität zu besuchen, steht Nona vor neuen Störungen: unerklärlichen Schritten, defekten Geräten und der Beteiligung ihres jüngsten Sohnes an einer problematischen Gruppe. Schließlich folgt Imani Thompsons Honey von Random House am 5. Mai einer Doktorandin Yrsa, die Afropessimismus erforscht inmitten wachsender Desillusionierung mit dem Graduiertenstudium und Männern. Ihre Frustration gipfelt, als die Affäre ihrer besten Freundin Nina mit einem Professor zum Diebstahl von Yrsas Forschung führt. Nachdem sie den tödlichen Bienenstich des Professors miterlebt und nicht eingreift, entwickelt Yrsa einen Durst, sexistische Männer auf dem Campus zu konfrontieren. Diese Veröffentlichungen unterstreichen vielfältige Erzählungen im Black Horror und bauen auf Empfehlungen für Horror von Autor:innen of Color sowie jugendfokussierte Titel schwarzer Schriftsteller:innen auf.