Tottenham Hotspur-Trainer Thomas Frank hat die Bedeutung langfristiger Spielertransfers gegenüber Kurzzeitlösungen betont, da das Januar-Transferfenster seinem Ende entgegengeht. Vor einem Premier-League-Spiel gegen Manchester City hob Frank die jüngsten Bemühungen des Vereins und die Verletzungsprobleme hervor. Er verglich den realen Transfermarkt mit dem Videospiel Football Manager und wies auf dessen Komplexität hin.
Thomas Frank, der dänische Trainer von Tottenham Hotspur, sprach am Freitag mit den Medien und skizzierte die Schwierigkeiten, Geschäfte im Januar-Transferfenster zu tätigen. Mit dem Deadline am Montag hoffen die Spurs weiter auf Zugänge, priorisieren jedoch Spieler, die über mehrere Saisons beitragen können, statt Sofortlösungen. Diese Haltung kommt inmitten einer herausfordernden Saison, geprägt von Verletzungen und einer Platzierung im Tabellenmittelfeld der Premier League. Franks Äußerungen stehen vor Tottenhams Heimspiel gegen Manchester City am Sonntag. Das Team belegt derzeit Platz 14 in der Tabelle, weit entfernt von seinen Ambitionen. Ein kürzlicher 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der Champions League sicherte die direkte Qualifikation für das Achtelfinale und brachte etwas Erleichterung. Die heimische Form war jedoch uneinheitlich, wie Frank zugibt: „Ich habe definitiv erwartet, gehofft und geglaubt, dass wir höher stehen würden, aber ich denke auch, es ist fair zu sagen, dass wir bei anderen Marginalien leicht sechs Punkte mehr gehabt hätten.“ Der Verein jagte Bournemouths Antoine Semenyo vor seinem Wechsel zu Manchester City, eine Initiative, die Frank als Zeichen des Engagements der Eigentümerfamilie Lewis beschrieb. „Es ist klar, dass der Verein Semenyo wollte. Sie haben alles getan“, sagte er und betonte die Qualität, die Tottenham sucht. Falls keine Deals zustande kommen, erwartet Frank große Aktivität im Sommerfenster. Verletzungen haben den Kader geplagt, mit Innenverteidiger Micky van de Ven als Fragesteller für das City-Spiel. Frank steht unter Fan-Kritik, bleibt aber mit ihren Wünschen nach Erfolg im Einklang. Er scherzte: „Das Transferfenster ist nicht wie Football Manager. Es wäre vielleicht langweiliger, wenn es so wäre, mit weniger zu besprechen.“ Diese Übergangssaison erfordert Ambitionen in allen Wettbewerben, während Frank auf stetigen Fortschritt trotz Rückschlägen setzt.