Eintracht Frankfurt hat Trainer Dino Toppmöller wegen der defensiven Probleme des Teams entlassen, kurz vor zwei entscheidenden Champions-League-Spielen. Die Entscheidung fällt nach einem 3:3-Unentschieden gegen Werder Bremen, das die Siegesserie von Frankfurt auf vier Spiele verlängerte. Interim-Trainer leiten nun das Team, um den Fortschritt in Europa zu sichern.
Dino Toppmöller wurde von Eintracht Frankfurt entlassen und zahlt den Preis für die löchrige Abwehr des Teams vor kritischen Spielen in der Champions League. Der Verein kündigte das sofortige Ende ihrer Zusammenarbeit am Sonntag, den 18. Januar 2026, nach einer enttäuschenden Formkrise an. Toppmöller kam 2023 zu Frankfurt und führte das Team letztes Jahr auf den dritten Platz in der Bundesliga, was die Rückkehr in den europäischen Spitzenwettbewerb ermöglichte. In dieser Saison kassierte Frankfurt jedoch 39 Tore in nur 17 Bundesligaspielen, was anhaltende defensive Schwächen offenlegt. Sein letztes Spiel war ein 3:3 gegen Werder Bremen am Freitag, den 16. Januar, das das vierte Spiel in Folge ohne Sieg markierte. Sportvorstand Markus Krösche erläuterte den Grund für den Schritt. „Wir in der sportlichen Leitung und kollektiv im Vorstand sind zu dem Schluss gekommen, dass wir aufgrund der Abwärtstendenz der letzten Wochen einen frischen Impuls brauchen“, sagte Krösche. Er fügte hinzu: „Bisher in dieser Saison haben wir nicht dem Ethos von Eintracht Frankfurt entsprochen, das für dynamischen, aggressiven und kompakten Fußball steht.“ U21-Trainer Dennis Schmitt und U19-Trainer Alexander Meier übernehmen vorerst. Ihr erster Test wartet am Mittwoch, den 21. Januar, mit einem Auswärtsspiel in der Champions-League-Ligaphase gegen den aserbaidschanischen Klub Qarabag. Ein Sieg ist dort essenziell, da das Versäumen von Punkten Frankfurts Chancen auf Platz 24 und den Playoff-Einstieg zunichtemachen könnte, abhängig von anderen Ergebnissen. In der folgenden Woche empfängt Frankfurt Tottenham im letzten Ligaphasen-Duell. Die Entlassung unterstreicht die hohen Einsätze im überarbeiteten Champions-League-Format, in dem jeder Punkt für die Qualifikation zählt.