Im ersten Spiel unter neuem Trainer Urs Fischer hat der 1. FSV Mainz 05 in der Conference League gegen Lech Posen nur ein 1:1 erzielt. Ein kontroverser Elfmeter und ein Platzverweis prägten das Match. Trotz Unterzahl hielt Mainz das Remis.
Der 1. FSV Mainz 05 trat in der Conference League beim polnischen Meister Lech Posen an und startete unter dem neuen Cheftrainer Urs Fischer vielversprechend. Das Team begann konzentriert und ließ dem Gegner defensiv kaum Chancen. Die ersten Impulse kamen vom früh eingewechselten Sōta Kawasaki, der in der 28. Minute zum 1:0 für Mainz traf.
Kurz darauf foulte Kawasaki jedoch, und Schiedsrichter Andrei Chivulete pfiff einen umstrittenen Elfmeter. Michael Ishak verwandelte den Freistoß zum 1:1 in der 41. Minute. Im zweiten Durchgang drängte Mainz auf mehr, kam aber nicht zu einem weiteren Tor. Dann erhielt Nikolas Veratschnig in der zweiten Halbzeit die Gelb-Rot-Karte und musste vom Platz.
Mit zehn Mann verteidigten die Mainzer das Remis in den letzten 25 Minuten erfolgreich. Torhüter Daniel Batz lobte die Leistung: „Wir haben allen Widrigkeiten getrotzt. In unserer Situation mit zehn Mann 25 Minuten zu überstehen, das ist überragend.“
In der Conference League zeigt Mainz mit drei Siegen aus fünf Spielen eine stärkere Form als in der Bundesliga, wo das Team auf dem letzten Platz steht. Anfang Dezember war der vorherige Trainer Bo Henriksen entlassen worden. Fischer, zuletzt bis 2023 bei Union Berlin, debütierte somit enttäuschend sieglos.
Nächste Herausforderung: Am Donnerstag gegen Samsunspor Kulübü um den direkten Einzug ins Achtelfinale, am Sonntag in der Bundesliga gegen Tabellenführer Bayern München.