Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben in ihren Gruppenspielen der Champions League nur Unentschieden geholt. Dortmund ließ sich von Bodø/Glimt ein 2:2 erzwingen, während Leverkusen spät gegen Newcastle United ausglich. Verletzungen bei Schlüsselspielern sorgen für Sorgenfalten.
In der Champions League endeten die Partien von Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen jeweils remis. Dortmund traf zweimal durch Julian Brandt (18., 51. Minute) gegen den norwegischen Vizemeister FK Bodø/Glimt, doch Haitam Aleesami (42.) und Jens Petter Hauge (75.) glichen aus. Der BVB verpasste so den vorzeitigen Einzug in die Play-offs und hat nun 11 Punkte. Nächste Gegner sind Tottenham Hotspur und Inter Mailand. Innenverteidiger Nico Schlotterbeck kritisierte: „Es ist nicht bitter, sondern einfach richtig schlecht. Winner-Mentalität ist auch mal, das Spiel zu killen. Das haben wir gar nicht hinbekommen.“ Trainer Niko Kovač nannte die Leistung „definitiv zu wenig“. Ein Highlight war die Rückkehr von Marco Reus als BVB-Botschafter, der vor 81.365 Zuschauern gefeiert wurde. Waldemar Anton fiel mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung aus.
Bei Bayer Leverkusen führte ein Eigentor von Bruno Guimarães (13.) gegen Newcastle United zur Führung, Anthony Gordon (51., Foulelfmeter) und Lewis Miley (74.) drehten das Spiel. Alejandro Grimaldo (88.) rettete den Punkt, Leverkusen hat nun neun Punkte. Cheftrainer Kasper Hjulmand fehlte aus persönlichen Gründen, Co-Trainer Rogier Meijer leitete das Team. Stürmer Patrik Schick wurde in der ersten Halbzeit von Malick Thiaw gefoult, humpelte nach der Pause heraus. Meijer: „Es sieht nicht gut aus. An seinem Knöchel war eine große Wunde.“ Kapitän Robert Andrich forderte eine Rote Karte. Simon Rolfes betonte, Schick müsse das Bein hochlagern. Ob der Torschütze am Samstag gegen Köln spielt, ist unklar. Hjulmand kehrt voraussichtlich zurück.