Im ersten Bundesliga-Spiel nach der Winterpause haben Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund ein spektakuläres 3:3 (1:1) gespielt. Der Neuzugang Younes Ebnoutalib erzielte bei seinem Debüt ein Tor, während das Spiel bis in die Nachspielzeit spannend blieb. Beide Teams teilten sich die Punkte, blieben aber mit dem Ergebnis unzufrieden.
Der Bundesliga-Restart im Jahr 2026 begann mit einem actionreichen Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund im Deutsche Bank Park. Das Spiel endete 3:3 (1:1) und bot Unterhaltung bis zur letzten Minute.
Dortmund eröffnete die Torbilanz früh: Maximilian Beier traf in der 10. Minute nach einer Hereingabe von Julian Ryerson zum 1:0. Frankfurt kam schnell zurück – Can Uzun verwandelte in der 22. Minute einen Elfmeter, den Serhou Guirassy durch einen Foul an Robin Koch verschuldet hatte, zum 1:1.
In der zweiten Halbzeit übernahm Dortmund wieder die Führung: Felix Nmecha schoss in der 68. Minute zum 2:1, wobei der Ball von Hugo Larsson abgefälscht wurde. Doch Frankfurt konterte prompt – Younes Ebnoutalib, der kürzlich von der SV Elversberg gewechselt hatte und vor einem Jahr noch in der Regionalliga spielte, erzielte in der 71. Minute sein erstes Bundesliga-Tor zum 2:2.
Die Nachspielzeit wurde turbulent: Mahmoud Dahoud, Ex-Dortmunder, traf in der 90.+2. Minute zum 3:2 für Frankfurt. Doch Carney Chukwuemeka glich in der 90.+6. Minute aus, um das Remis zu sichern.
Beide Trainer und Spieler äußerten Frustration. Borussia-Trainer Niko Kovač sagte: „3:3 ist nicht das, was ich haben wollte. Und auch nicht das, was wir verdient haben. Wir hätten heute gewinnen müssen.“ Felix Nmecha ergänzte: „Wenn man ein Spiel so kontrolliert, so Chancen hat und nicht gewinnt, ist das nicht gut.“ Frankfurts Sportchef Markus Krösche meinte: „Ärgerlich, dass wir 3:3 noch bekommen haben, aber es war eine gute Leistung von uns.“
Dortmund bleibt Zweiter hinter dem FC Bayern München, Frankfurt Siebter. Andere Spiele wurden durch Sturmtief Elli abgesagt, doch in Frankfurt herrschte mildes Wetter.