Bayer Leverkusen hat das Rhein-Derby der Fußball-Bundesliga mit 2:0 gegen den 1. FC Köln gewonnen. Martin Terrier erzielte das Führungstor per Hackenschuss, Robert Andrich machte den Endstand fest. Vor dem Spiel boykottierten rund 500 Kölner Fans aus Protest gegen Polizeimaßnahmen den Einlass.
Das Abendspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln endete mit einem 2:0-Sieg für die Werkself. Die Partie blieb bis zur 66. Minute torlos, ehe Martin Terrier im Fallen per Hackenschuss das Führungstor erzielte – ein Highlight, das den Weg zum Derbysieg ebnete. Sechs Minuten später traf Nationalspieler Robert Andrich zum 2:0, seinem ersten Saisontor. Vor offiziell 30.210 Zuschauern in der BayArena feierten die Leverkusener den wichtigen Erfolg.
Vor dem Anpfiff sorgten Einlasskontrollen für Unruhe im Gästebereich. Etwa 500 Fans aus der aktiven Szene des 1. FC Köln verließen das Stadion bereits vor Spielbeginn. Sie protestierten gegen die von ihnen als zu intensiv empfundenen Polizeimaßnahmen, darunter Vorwürfe von »Nacktkontrollen«. Der Verein konnte dies zunächst nicht bestätigen. Von Leverkusener Seite hieß es, die Kontrollen seien »ruhig und ohne Zwischenfälle« verlaufen. Unabhängig vom Spiel führten polizeiliche Aktionen dazu, dass die genannte Anzahl Kölner Anhänger abtrat. Bayer 04 betonte, nicht involviert zu sein und keine Details zu kennen.
Der Sieg stärkt Leverkusen in der Tabelle, während Köln mit dem zweiten Auswärtstorlos in Folge unter Druck gerät. Die Auseinandersetzungen um die Sicherheitsmaßnahmen werfen ein Schlaglicht auf Spannungen bei Derbys.