Die SV Elversberg hat in der 2. Fußball-Bundesliga den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 besiegt und sich vorerst auf den zweiten Platz verbessert. Vor 49.179 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion sorgten eine rote Karte und ein Eigentor für Dramatik, bevor die Saarländer den Sieg perfekt machten.
Die SV Elversberg hat sich im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga zurückgemeldet. In einem intensiven Nachbarschaftsduell beim 1. FC Kaiserslautern siegten die Saarländer mit 3:1 (1:1) und kletterten vorerst auf den zweiten Tabellenplatz. Der FCK unter Trainer Torsten Lieberknecht bleibt mit 31 Punkten auf Platz sechs.
Das Spiel begann lebhaft, mit beiden Teams in der Offensive. Die erste Großchance hatte der FCK in der 20. Minute: Nach einer Flanke von Mika Haas traf Paul Joly nur den Pfosten des Elversberger Tores.
Die Dramatik entlud sich kurz vor der Pause. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zog FCK-Spieler Leon Robinson Elversberger Maximilian Rohr im Strafraum am Trikot zu Fall. Schiedsrichter Deniz Aytekin sprach nach Videoüberprüfung auf den Punkt und zeigte Robinson die Rote Karte (45.+5). Lukas Petkov verwandelte den Strafstoß sicher zur Führung (45.+6). Fast im Gegenzug erzielte Rohr jedoch ein unglückliches Eigentor (45.+9) nach einem Schuss von Naatan Skyttä und glich aus.
Nach der Pause übernahm Elversberg die Kontrolle. David Mokwa erzielte das 2:1 (55.), und Luca Schnellbacher machte den Sieg endgültig sicher (86.). Die Pfälzer mussten die zweite Hälfte in Unterzahl spielen, was sich rächte.
Dieser Erfolg stärkt Elversbergs Aufstiegschancen, während der FCK Punkte liegen lässt.