In einem actionreichen zweiten Halbzeit endete das Bundesliga-Spiel zwischen FC Augsburg und SC Freiburg 2:2. Nach einer torlosen ersten Hälfte und einer Unterbrechung durch Pyrotechnik drehten die Freiburger einen 0:2-Rückstand um.
Das Spiel im Augsburger WWK Arena vor 29.160 Zuschauern begann zäh. Chaoten aus dem Freiburger Block zündeten Pyrotechnik, was Schiedsrichter Martin Petersen zu einer sechsminütigen Unterbrechung zwang. Die Spieler hielten sich mit Dehnübungen warm.
Nach der Pause explodierte das Spiel. Alexis Claude-Maurice erzielte in der 47. Minute das 1:0 für Augsburg nach einer Abwehr von Matthias Ginter und einer Berührung durch Lukas Kübler. Zwei Minuten später machte Elvis Rexhbecaj per Kopf zum 2:0, nachdem sich Kristijan Jakic verletzt hatte.
Der SC Freiburg kämpfte zurück. Der eingewechselte Yuito Suzuki traf in der 60. Minute mit einem Volleyschuss nach einem Standard zum 1:2. Kurz darauf blockte Michael Gregoritsch, ein Ex-Freiburger, einen Schuss von Igor Matanović mit der Hand auf der Linie – erhielt Gelb, doch Matanović verwandelte den Nachschuss zum 2:2 (62. Minute).
„Ich glaube, nicht nur mich, sondern auch die Mannschaft ärgert es“, sagte Freiburger Einwechsler Niklas Beste bei DAZN. „Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir schnell 0:2 zurückliegen nach der Halbzeit.“
Augsburg-Trainer Manuel Baum sah das 2:2 als schmeichelhaft. Drei Tage zuvor hatte sein Team gegen Union Berlin in der Nachspielzeit einen Sieg verspielt. Freiburg-Trainer Julian Schuster hatte vor dem Spiel auf mehr Präzision gedrängt. Augsburg bleibt abstiegsbedroht auf Platz 15, Freiburg auf acht.