Die Handballer der Hsg Ostsee N/G haben in der 3. Liga ein wichtiges Kellerduell bei den Sportfreunden Söhre mit 30:37 verloren und rutschen auf den drittletzten Tabellenplatz. Trainer Mirko Spieckermann kritisierte eine Rote Karte gegen Jasper Bruhn als Wendepunkt. Trotz einer starken Leistung über weite Strecken geriet das Team unter zunehmenden Druck.
In Diekholzen kämpften die Handballer der Hsg Ostsee N/G um dringend benötigte Punkte in der 3. Liga. Vor dem Anpfiff betonte Trainer Mirko Spieckermann: „Jeder weiß, um was es geht.“ Das Team startete konzentriert und baute von 7:4 (in der 10. Minute) einen Vorsprung von 13:8 (19. Minute) aus.
Im zweiten Durchgang erzielte Jasper Bruhn das 23:21 (43. Minute), doch nur eine Minute später erhielt er eine Rote Karte. Die Gastgeber nutzten das Momentum und übernahmen mit 25:24 (47. Minute) die Führung. „Das war der Knackpunkt“, sagte Spieckermann später: „Für mich war das keine Rote Karte und auch Jasper sprach von einem Allerweltsfoul.“
Finn Kretschmer, bester Torschütze der Ostsee mit sechs Toren, verkürzte noch auf 27:28 (51. Minute). Doch Söhre zog mit einem 4:0-Lauf auf 32:27 (55. Minute) davon. Die Niederlage mit sieben Toren Differenz fiel unerwartet deutlich aus.
„Das war bitter, wir haben 43 Minuten richtig gut unser System gespielt“, haderte Spieckermann mit der Entscheidung. „Die Punkte müssen wir uns jetzt gegen andere Gegner holen. Am besten schon am Samstag im Heimspiel gegen Aue.“
Torschützen bei Hsg Ostsee: Kretschmer 6, Harms 5, J. Bruhn 4, Claasen 3/2, Kilias 3, Schramm 3, Nagorsen 2, Farschchi 2, Mendle 1, Gajate 1.