Die Handballerinnen des TSV Altenholz haben in der 3. Liga mit 22:25 gegen den Tabellenletzten Frankfurter HC verloren. Eine Krankheitswelle dezimierte den Kader erheblich, sodass mehrere Spielerinnen fehlten und Trainer Henning Berger selbst erkrankt war. Trotz eines guten Starts konnten die Wölfinnen das Spiel nicht drehen.
In Frankfurt/Oder trafen die Handballerinnen des TSV Altenholz auf den Frankfurter HC, den Tabellenletzten der 3. Handball-Liga. Vor 275 Zuschauern in der Brandenburg-Halle endete das Auswärtsspiel mit einer 22:25-Niederlage (10:14 zur Pause) für die Wölfinnen. Die Partie war von einer schweren Krankheitswelle überschattet, die den Kader stark schmälerte.
Mehrere Schlüsselspielerinnen mussten zu Hause bleiben: Maria Molge, Sina Weiß, Henriette Seidel, Anna Glaser, Cara Sophie Kuchel und Anastasia von Neindorff. Selbst Trainer Henning Berger war betroffen und schniefte nach dem Abpfiff: „Wir hatten einen absoluten Rumpfkader und von denen, die mitgekommen sind, war die Hälfte auch noch krank.“ Berger betonte jedoch: „Wir hätten hier trotzdem was mitnehmen können.“ Nach drei Niederlagen in Folge weist Altenholz nun erstmals in dieser Saison eine negative Tordifferenz auf (12:14).
Die TSVA-Frauen starteten stark und führten in der 10. Minute mit 4:1. Doch die Gastgeberinnen, die im Hinspiel mit 14:46 klar unterlegen waren, drehten vor der Pause auf 14:10. „Die Deckung in der ersten Hälfte war vernünftig. Leider gehen wir mit minus vier in die Pause“, analysierte Berger. Im zweiten Durchgang brach das geschwächte Team ein und stand in der 39. Minute mit 12:20 zurück. „Die Startphase in Hälfte zwei war katastrophal. Die Fehlwürfe und technischen Fehler haben uns das Genick gebrochen“, gab der Trainer zu.
Eine kleine Aufholjagd brachte die Gäste drei Minuten vor Schluss auf 22:24, blieb aber erfolglos. Beste Torschützin war Jule Steingräber mit fünf Treffern, Torhüterin Weidmann parierte acht Würfe. Die anderen Scorerinnen: Burmeister (4), Miegel (4), Orzol (3/2), Janczek (2), Hewig (2/2), Thielmann (2), Fehrke. Nun plant Berger Erholung: „Anfang der Woche machen wir vielleicht mal trainingsfrei, damit wir uns rehabilitieren können.“ Am kommenden Samstag (18 Uhr) steht das Heimspiel gegen die Zweitmannschaft des Buxtehuder SV an, einen weiteren Abstiegskandidaten.