Der Drittliga-Handballverein SV Todesfelde braucht bis zum 28. Februar 150.000 Euro, um in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Der Tabellenführer setzt auf neue Sponsoren und einen Support-Store auf der Website www.svt-nextstep.de. Gleichzeitig festigt der Kader sich mit Vertragsverlängerungen und Neuzugängen.
Die Handballerinnen des SV Todesfelde, unangefochtener Tabellenführer der Drittliga, stehen vor einer großen Herausforderung: Für den sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga fehlen rund 150.000 Euro, die bis zum 28. Februar aufgebracht werden müssen. Florian Haupt, Chef der Leistungshandball-Abteilung, taxierte die Summe. Neben einer geeigneten neuen Spielstätte ist finanzielle Unterstützung essenziell.
Um Sponsoren und Gönner zu gewinnen, startet der Verein eine Kampagne mit professionellem Internetauftritt. Auf www.svt-nextstep.de präsentiert ein Support-Store Möglichkeiten, das Projekt zu fördern. Innerhalb von 42 Tagen soll das fast Unmögliche für den kleinen Dorfverein gelingen.
Sportlich nimmt der Kader unter Trainer Henning Ammen Gestalt an. Lena-Marie Müller, Marit Kaps und Taina Schermer verlängerten ihre Verträge unabhängig von der Liga. Helene Stübinger, A-Jugendliche vom VfL Bad Schwartau mit Doppelspielrecht, unterstützt sofort und schließt die Lücke von Janne Hübner, die bis Ende Februar im Ausland ist. Zur neuen Saison stoßen Carolin Rose und Lilly Cuidad Benitez vom VfL hinzu.
Am 15. Januar 2026 startet das Team im Landespokal-Achtelfinale gegen HSG Holsteinische Schweiz in Malente. Als Favorit zielt der Verein auf den Cup-Sieg ab, um erneut im DHB-Pokal anzutreten. 2024 verlor Todesfelde 31:44 gegen den Bundesligisten Buxtehuder SV vor 700 Zuschauern in Bad Segeberg.