Der VfB Stuttgart hat Werder Bremen mit 4:0 besiegt und sich nach einer Serie siegloser Spiele wieder in der Spitze der Bundesliga positioniert. Die Gäste dominierten nach einem starken Start der Hausherren und nutzten Abwehrfehler aus. Trainer Horst Steffen von Bremen hatte auf frische Kräfte gesetzt, doch Verletzungen und eine Rote Karte besiegelten die Niederlage.
Werder Bremen empfing den VfB Stuttgart in seinem letzten Heimspiel des Jahres, frisch nach einer Niederlage im Derby gegen den HSV. Trainer Horst Steffen brachte die Offensivtalente Samuel Mbangula und Justin Njinmah ins Team, um mehr Kreativität und Geschwindigkeit zu erzeugen. Vor dem Spiel erklärte er bei DAZN: «Jetzt haben wir mehr Freigeister, Kreativität und Geschwindigkeit ins Spiel gebracht. Jetzt freue ich mich, sie zu sehen und dass sie losgelassen werden und Torgefahr verbreiten.»
Bremen startete schwungvoll: Njinmah verpasste in der dritten Minute knapp das Tor. Doch nach einer Viertelstunde ließ der Elan nach, und Stuttgart übernahm. Die Gäste diktierten das Tempo, während die Hausherren mit Fehlpässen kämpften. Ein Tor von Deniz Undav wurde in der 26. Minute wegen Abseits aberkannt.
Kurz vor der Pause köpfte Bilal El Khannouss zum 1:0 ein, und Jamie Leweling traf mit einem Fernschuss zum 2:0. Eine Woche zuvor hatte Stuttgart 0:5 gegen Bayern München verloren und drei Spiele ohne Sieg absolviert. In der zweiten Halbzeit brach Bremen ein: Kapitän Marco Friedl verletzte sich früh, und Moussa Coulibaly erhielt Gelb-Rot. Undav erzielte das 3:0 in der 79. Minute, Chris Führich machte es in der 90.+7. Minute endgültig 4:0. Die Niederlage hinterließ bei Bremen Spuren, während Stuttgart um Champions-League-Plätze mitkämpft.