Die Bundesliga-Saison 2025/26 ist von Ungeduld der Klubs geprägt, die zu sieben Trainerwechseln vor dem Frühling führten. Von Erik ten Hag bei Leverkusen bis Horst Steffen bei Bremen wurden Coaches wegen schlechter Starts und unerfüllter Erwartungen entlassen.
Die Saison 2025/26 der Bundesliga hat eine hohe Trainerfluktuation erlebt, mit sieben Entlassungen vor dem Frühling. Die Klubs zeigten wenig Geduld angesichts schwacher Leistungen und hoher Erwartungen.
Die Wechsel begannen früh mit der Entlassung von Erik ten Hag bei Bayer 04 Leverkusen nach nur zwei Spieltagen. Als Sommernachfolger von Xabi Alonso holte ten Hag lediglich einen Punkt aus Spielen gegen Hoffenheim und Bremen, inmitten von Berichten über Spannungen im Team. Kasper Hjulmand übernahm eine Woche später.
Gerardo Seoane folgte bei Borussia Mönchengladbach, entlassen nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt, was eine sieglose Phase aus der Vorsaison fortsetzte. Eugen Polanski übernahm interimistisch und wurde dauerhaft installiert.
Beim VfL Wolfsburg wurde Paul Simonis, spöttisch als „Gouda-Guardiola“ bezeichnet, nach zehn Spieltagen entlassen – nur zwei Siege und frühes DFB-Pokal-Aus. Daniel Bauer interimistisch, später befördert, doch Ergebnisse verschlechterten sich wieder.
Sandro Wagners Zeit bei FC Augsburg endete nach zwölf Spieltagen mit drei Siegen und Nähe zur Abstiegszone. Manuel Baum kehrte zurück und besiegte sogar den Tabellenführer Bayern.
Bo Henriksen verließ 1. FSV Mainz 05 im Dezember nach acht sieglosen Ligaspielen und Absturz auf den letzten Platz. Urs Fischer stabilisierte das Team nach einer Interimszeit.
Dino Toppmöller schied bei Eintracht Frankfurt nach dem 18. Spieltag aus, trotz früherer Champions-League-Erfolge, wegen fehlender Konstanz. Albert Riera soll ab Februar übernehmen, nach missglückten Interims von Dennis Schmitt und Alex Meier.
Zuletzt entließ SV Werder Bremen Horst Steffen nach dem 20. Spieltag und zehn sieglosen Spielen. Raphael Duarte und Christian Groß leiten interimistisch.