Der SC Rönnau 74 hat Pascal Lorenz als neuen Cheftrainer eingestellt, um im Abstiegskampf der Landesliga Holstein frischen Schwung zu bringen. Der 34-Jährige mit B-Lizenz tritt die Nachfolge von Jan Vogelsang an und wird von Co-Trainer Marc Hempel unterstützt. Das Duo startet Mitte Januar und hofft auf Klassenerhalt.
Der SC Rönnau 74 steht als Tabellendrittletzter der Landesliga Holstein vor einer schwierigen Rückrunde. Mit nur 13 Punkten kreist der Verein in der Abstiegszone. Kurz vor Weihnachten wurde Trainer Jan Vogelsang entlassen, ebenso Co-Trainer Vedat Bingöl. Nun übernimmt Pascal „Kalle“ Lorenz die Verantwortung. Der 34-Jährige war bis September Cheftrainer beim SV Preußen Reinfeld in der Oberliga, wo er nach neun Jahren – zunächst als Spieler, dann als Co- und Cheftrainer – gehen musste. Lorenz, der beruflich in der Versicherungsbranche tätig ist und in Reinfeld mit seiner zweijährigen Tochter lebt, hat eine B-Lizenz und freut sich auf die neue Aufgabe.
„Wir haben insgesamt mit vier Kandidaten gesprochen. Sowohl Pascal Lorenz als auch Marc Hempel haben sich in den geführten Gesprächen super präsentiert“, sagte Ligaobmann Thorsten Krämer. Das neue Trainerteam beginnt am 15. Januar mit dem Training. Hempel, ebenfalls B-Lizenzinhaber, kommt vom Trainerteam der Damen des TSV Wahlstedt und war zuvor beim Lübecker SC aktiv. „Wir sind glücklich, dass sich zwei gestandene Trainer dafür begeistern können. Uns ist bewusst, dass die neuen Trainer eine schwere Aufgabe antreten. Unsere Erwartung ist, dass sie das alte Rönnau-Gen wieder aufleben lassen“, betonte Krämer.
Lorenz ist optimistisch: „Trotzdem glaube ich, dass wir den angepeilten Klassenerhalt schaffen können. Die Mannschaft hat sportlich zwar Probleme, ist aber intakt. Mit dem nötigen Willen und der nötigen Geschlossenheit können wir das schaffen.“ Er lobt das familiäre Umfeld in Rönnau, ähnlich wie in Reinfeld. Positiv: Vier langzeitverletzte Spieler – Lasse Koth, Mats Hamann, Jasper Friedrich und Mats Glodeck – kehren zur Rückrunde zurück. Die Zusammenarbeit gilt zunächst bis Saisonende, mit Hoffnung auf eine Verlängerung.