Stefanos Tsitsipas ist nach zwei Stürzen in seinem Halbfinalmatch gegen Alexander Shevchenko in das Finale der Swiss Open in Gstaad eingezogen. Der Grieche besiegte Shevchenko mit 6:4, 3:6, 6:3 und erreichte damit sein erstes Finale seit 16 Monaten. Er trifft nun auf Raphael Collignon, der erstmals in einem Finale der ATP Tour steht.
Tsitsipas kam während des Matches zweimal zu Fall, was ihn eine ernsthafte Knöchelverletzung befürchten ließ. Er knickte im zweiten Satz um und stürzte im Entscheidungssatz erneut, konnte den Sieg jedoch ohne offensichtlich bleibende Schäden erringen.
Nach dem Match beschrieb Tsitsipas das Erlebnis im Interview. „Ich habe einen Schläger zerbrochen, ich habe mir fast das Bein gebrochen… zweimal“, sagte er. „Es war ein sehr unterhaltsamer Tag, voller Abenteuer. Um ehrlich zu sein, ist mir so etwas noch nie passiert.“
Der 27-Jährige reflektierte zudem über die Anforderungen des Spitzentennis. „Man muss ein wenig masochistisch veranlagt sein, um dieses Leiden zu genießen“, fügte er hinzu. „Das ist es, was die Besten vom Rest unterscheidet.“
Sowohl Tsitsipas als auch Collignon mussten mehrere Dreisatzspiele absolvieren, um das Finale zu erreichen. Für Tsitsipas wird das Endspiel sein 31. auf der ATP Tour sein und sein erstes auf Sand seit den Barcelona Open 2024.