Variety rezensiert Michelle Pfeiffers Weihnachtsfilm 'Oh. What. Fun.'

Michelle Pfeiffer spielt eine weihnachtsbesessene Mutter in der Prime-Video-Weihnachtskomödie 'Oh. What. Fun.', inszeniert von Michael Showalter. Der Film zeigt den Zusammenbruch ihrer Figur, als die Familie ihre Bemühungen ignoriert, was zu komischem Chaos führt. Varietys Rezension lobt Pfeiffers Leistung, kritisiert aber das mangelnde Tiefgang des Drehbuchs und überstürzte Auflösungen.

Handlungsübersicht

In 'Oh. What. Fun.' verkörpert Michelle Pfeiffer Claire Clauster, eine Hausfrau aus Houston, die der Familie ein perfektes Weihnachtsfest bereiten will. Ihr Ehemann Nick (Denis Leary) ist selbstgefällig, und ihre erwachsenen Kinder – Channing (Felicity Jones), Sammy (Dominic Sessa) und Taylor (Chloë Grace Moretz) – nehmen sie als selbstverständlich hin. Die Handlung eskaliert, als Claire erfährt, dass keiner ihrer Kinder sie zum Wettbewerb 'Beste Weihnachtsmama' angemeldet hat, was zu einem passiv-aggressiven Zusammenbruch führt, inklusive Familienkonflikten, einer vergessenen Ausfahrt und Begegnungen mit Nachbarn und Fremden.

Besetzung und Team

Inszeniert von Michael Showalter, der das Drehbuch mit Chandler Baker schrieb, präsentiert der Film ein starkes Ensemble mit Jason Schwartzman als Channings Ehemann, Joan Chen als rivalisierender Nachbarin, Eva Longoria als Selbsthilfe-Guru Zazzy Tims und Danielle Brooks in einer Nebenrolle. Produktion von Semi-Formal Prods. und Tribeca Studios, Musik von Siddhartha Khosla. Laufzeit 107 Minuten, Freigabe ab 12 Jahren (PG-13).

Kritiken

Varietys Rezension vom 5. Dezember 2025 hebt Pfeiffers nuancierte Darstellung einer fehlerhaften Matriarchin hervor und merkt an, dass ihre inneren Konflikte die Handlung vorantreiben, trotz verwirrender Charakterwechsel. Sie kritisiert jedoch die fade Komödie, unausstehliche Nebenfiguren und das Versäumnis, Claires Zusammenbruch sinnvoll zu beleuchten. Szenen wie eine Verfolgungsjagd im Einkaufszentrum und eine Tanzsequenz wirken hölzern, obwohl subtile dunklere Töne und eine unkonventionelle Soundtrack mit '80er-Covers etwas Reiz bieten. Der Film wird ungünstig mit 'The Family Stone' verglichen und als verpasste Chance für eine schärfere Indie-Komödie gesehen.

Showalters Inszenierung fokussiert mütterliche Ängste durch Voice-over, doch die Versöhnungen im dritten Akt fehlen an Verantwortung und emotionaler Tiefe, so die Rezension.

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