Iranisches Kino
Jafar Panahi widmet Gotham-Drehbuchpreis gefährdeten Filmemachern
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Der iranische Regisseur Jafar Panahi gewann das beste Originaldrehbuch bei den Gotham Awards 2025 für seinen Film It Was Just An Accident und widmete die Auszeichnung unabhängigen Filmemachern weltweit inmitten seiner kürzlichen Verurteilung im Iran. Am selben Tag wurde er in Abwesenheit zu einem Jahr Gefängnis und einem zweijährigen Reiseverbot von einem Teheraner Gericht verurteilt. Der Film sicherte sich auch den Preis für den besten internationalen Film bei der Zeremonie in New York City.
Der türkische Regisseur Nuri Bilge Ceylan zieht Kritik von iranischen Filmemachern auf sich wegen seiner angeblichen Beteiligung am staatlich geförderten Fajr-Filmfestival Irans. Die Veranstaltung, die vom 26. November bis 3. Dezember in Schiras stattfindet, weckt Bedenken hinsichtlich der Legitimierung staatlicher Zensur. Der Verband unabhängiger iranischer Filmemacher hat ihn aufgefordert, sich zurückzuziehen.
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Das International Documentary Festival Amsterdam (IDFA) hat am 20. November seine Preisträger für 2025 bekanntgegeben, wobei die höchsten Auszeichnungen an zwei Filme iranischer Regisseure gingen. 'A Fox Under a Pink Moon' von Mehrdad Oskouei gewann den Besten Film in der Internationalen Wettbewerbsklasse, während 'Past Future Continuous' von Morteza Ahmadvand und Firouzeh Khosrovani den Besten Film in der Envision-Wettbewerbsklasse erhielt. Beide Preise umfassen je 15.000 € und heben Themen wie Exil und persönliche Resilienz hervor.