Ausnahmezustand
Der chilenische Senat hat mit 32 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen einer 30-tägigen Verlängerung des Ausnahmezustands in der Region La Araucanía sowie in den Provinzen Arauco und Biobío zugestimmt. Wenige Stunden zuvor hatte die Abgeordnetenkammer das Vorhaben mit 105 Ja-Stimmen, 23 Nein-Stimmen und 21 Enthaltungen verabschiedet. Die von der Regierung von Präsident José Antonio Kast beantragte Maßnahme stieß auf Kritik, da nach fast vier Jahren weiterhin ein umfassender Plan fehle.
Von KI berichtet
Der chilenische Kongress hat die von der Regierung von Präsident José Antonio Kast vorgeschlagene Verlängerung des Ausnahmezustands in der Macrozona Sur gebilligt. Die Maßnahme erhielt in beiden Kammern trotz Kritik an anhaltenden Gewalttaten breite Unterstützung. Innenminister Claudio Alvarado berichtete von einem Anstieg der Fälle ländlicher Gewalt um 10 % in diesem Jahr.