Norwegens Astrid Øyre Slind hat sich entschieden, ihre Skilanglauf-Karriere nach einer schwierigen Phase nach den Olympischen Winterspielen 2026 fortzusetzen. Die 38-Jährige, die Staffelgold in Mailand holte, aber individuelle Enttäuschungen erlebte, zielt nun auf eine Einzelmedaille bei der Nordischen Ski-WM 2027 in Falun ab. Sie äußerte trotz anfänglicher Frustration nach den Spielen neue Motivation.
Astrid Øyre Slind, eine führende norwegische Skilangläuferin, hat angekündigt, ihre Profikarriere fortzusetzen, nach zwei harten Wochen, geprägt von olympischen Enttäuschungen und einem Rückzug aus einem großen Rennen. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 trug Slind zum Sieg Norwegens im Staffelwettbewerb bei und gewann Mannschaftsgold. Sie äußerte jedoch Frustration über das Ausbleiben einer individuellen Medaille, insbesondere nachdem ein Skidefekt ihre Chancen als Favoritin im 50-km-Rennen zunichtegemacht hatte. Die folgende Woche zwangen Schulterschmerzen sie zum Rückzug aus dem Vasaloppet, einem prestigeträchtigen 90-km-Rennen in Schweden. Zurückblickend auf diese Phase sagte Slind dem NRK: „Nach den Spielen hatte ich ein bisschen die Blues.“ Trotz dieser Rückschläge hat die 38-Jährige ihren Antrieb wiedergewonnen und bestätigt, bis zur Nordischen Ski-WM 2027 in Falun, Schweden, anzutreten. Ihr primäres Ziel ist es, eine individuelle Goldmedaille zu erringen, mit Fokus auf die klassischen 10 km, die ihren Stärken entsprechen. Diese Entscheidung kommt nach anfänglichen Überlegungen zum Karriereende und unterstreicht ihre Entschlossenheit, mit 39 Jahren einen persönlichen Weltmeistertitel zu holen.