Der US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation erklärt, er habe den Indien-Pakistan-Konflikt beendet, wobei Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif ihm gesagt habe, dass 35 Millionen Menschen ohne sein Eingreifen gestorben wären. Indien bestreitet jede US-Beteiligung am Waffenstillstand.
Der US-Präsident Donald Trump wiederholte in seiner Rede zur Lage der Nation am 24. Februar 2026 in Washington, dass er in seinen ersten 10 Monaten acht Kriege beendet habe, einschließlich des Indien-Pakistan-Konflikts. Er sagte: „Pakistan und Indien hätten einen Nuklearkrieg gehabt. 35 Millionen Menschen, sagte der Premierminister von Pakistan, wären gestorben, wenn nicht mein Eingreifen gewesen wäre.“ Der Anspruch bezieht sich auf den Konflikt nach dem Terroranschlag von Pahalgam im Jahr 2025, bei dem 26 Zivilisten getötet wurden. Indien startete am 7. Mai 2025 Operation Sindoor, eine Strafaktion zur Demontage terroristischer Infrastruktur entlang der Line of Control und innerhalb Pakistans. Pakistan reagierte mit Drohnen- und UCAV-Angriffen auf indische Luftbasen, die jedoch von indischen Luftverteidigungssystemen neutralisiert wurden. Die indische Luftwaffe führte Präzisionsschläge auf Ziele wie die Nur Khan Air Base und Rahimyar Khan Air Base durch. Die Feindseligkeiten endeten am 10. Mai 2025, nachdem der Generaldirektor für Militäroperationen Pakistans das Ende der militärischen Aktionen angefordert hatte. Trump hat diesen Anspruch über 80 Mal wiederholt und behauptet, seine Administration habe Handelsabkommen und Zölle genutzt, um Spannungen abzubauen. New Delhi hält daran fest, dass der Waffenstillstand aus direkten Indien-Pakistan-Gesprächen resultierte, ohne Beteiligung Dritter. Pakistan hatte Trump für den Nobelpreis nominiert für seine angebliche diplomatische Rolle, doch seine jüngsten Äußerungen haben Islamabad in Verlegenheit gebracht. Trump sprach im Vortrag auch über den Russland-Ukraine-Krieg und die Raketenentwicklungen Irans.