US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er werde in den laufenden Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan eingreifen. Er lobte pakistanische Führer, während das US-Außenministerium das Recht Islamabads auf Selbstverteidigung unterstützte. Die Taliban Afghanistans haben Bereitschaft zu Verhandlungen signalisiert.
Die Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan haben nach pakistanischen Luftangriffen auf Kabul ihren Höhepunkt erreicht. Pakistan behauptet, die Angriffe hätten pakistanische Taliban und IS-Kämpfer im Osten Afghanistans ins Visier genommen. Satellitenbilder zeigen Schäden an Gebäuden in Kabul. ن Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif beschrieb die Lage als „offener Krieg“. Die Taliban-Herrscher Afghanistans erklärten, nach den Bombenangriffen zu Verhandlungen bereit zu sein. ن In Gesprächen mit Medien in Washington sagte Trump: „Ich werde eingreifen. Aber meine Beziehungen zu Pakistan sind sehr gut. Sie haben einen guten Premierminister, einen großartigen General und gute Führer. Das sind Leute, die ich sehr respektiere. Pakistan macht einen großartigen Job.“ Er nannte Premierminister Shahbaz Sharif und Generalstabschef Asim Munir. ن Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte: „Die Vereinigten Staaten unterstützen das Recht Pakistans, sich gegen Angriffe der Taliban zu verteidigen, einer als besonders gefährliche globale Terrororganisation eingestuften Gruppe.“ Das Ministerium bedauerte den Verlust von Menschenleben und stellte fest, dass die Taliban ihren Verpflichtungen zur Terrorismusbekämpfung nicht nachgekommen sei. ن Frühere Zusammenstöße im Oktober führten zum Tod von Dutzenden Soldaten, die durch die Türkei, Katar und Saudi-Arabien beigelegt wurden. Pakistan bleibt in höchster Alarmbereitschaft, und die US-Botschaft hat eine Sicherheitswarnung herausgegeben, die vor möglichen Terroranschlägen in Großstädten warnt.