Mit noch 100 Tagen bis zum Start der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 am 11. Juni rüsten die Gastgeberstädte in Nordamerika die Vorbereitungen hoch inmitten wachsender Begeisterung. Zu den Feierlichkeiten gehörte die Beleuchtung des Empire State Building in den Farben der Flaggen der Vereinigten Staaten, Kanadas und Mexikos. Allerdings werfen geopolitische Spannungen und logistische Herausforderungen Unsicherheit über das Turnier.
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, ausgerichtet von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko, wird ein erweitertes Format mit 48 Teams in 104 Spielen über 16 Gastgeberstädte bieten. Das Turnier beginnt am 11. Juni in Mexiko-Stadt und markiert das erste Mal, dass drei Nationen gemeinsam die Veranstaltung ausrichten. 100 Tage vor dem Anpfiff wird die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 co-gehostet von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko, wird ein erweitertes Format mit 48 Teams in 104 Matches in 16 Host-Städten präsentieren. Das Turnier startet am 11. Juni in Mexico City und markiert das erste Mal, dass drei Nationen das Event gemeinsam hosten. Am 3. März 2026 markierten Offizielle den 100-Tage-Countdown mit diversen Events. In New York City schlossen sich FIFA World Cup-Maskottchen – Maple the Moose, Zury the Jaguar und Clutch the Bald Eagle – Vertretern des New York-New Jersey Host Committee, der U.S. Soccer Federation, der Mexican Football Federation und Canada Soccer an, um das Empire State Building zu illuminieren. Der Turm rotierte an jenem Abend durch die Farben der Flaggen. Alex Lasry, CEO des New York-New Jersey Host Committee, erklärte: »Wir sind stolz, acht Matches in New Jersey zu hosten, die im Finale gipfeln. Vom Skyline bis zur Shoreline baut sich die Energie in unserer Region auf, während wir uns vorbereiten, die Welt zum größten Sportereignis der Geschichte zu willkommen.« FIFA stellte auch sein offizielles Turnierposter vor, ein Collagen-Design, das globale Einheit symbolisiert. In Atlanta besuchten Vertreter von 40 Nationalteams einen Workshop zu Logistik, Sicherheit und Unterkünften. Heimo Schirgi, FIFA Chief Event Operations Officer, betonte: »Das ist wirklich die finale Phase unserer Vorbereitungen für die FIFA World Cup.« Die Session hob Innovationen wie automatisierte Abseits-Erkennung, Schiedsrichter-Bodycams und KI für Echtzeit-Alarme hervor. Die Ticketnachfrage hat zugelegt, mit über 500 Millionen Requests für rund 7 Millionen verfügbare Tickets, nach Angaben von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er unterstrich die einigende Rolle des Events: »Wir brauchen Events, wir brauchen Anlässe, um die Welt zu einen. Und diese World Cup wird die gesamte Welt wirklich um eine Emotion, um Leidenschaft, um Fußball vereinen.« Trotz des Buzz bestehen Herausforderungen. Jüngste US- und israelische Angriffe auf Iran haben Fragen zur Beteiligung des Landes aufgeworfen, obwohl kein Rückzug bestätigt ist. Irans Football Federation-Präsident Mehdi Taj sagte: »Aufgrund dieses Angriffs und seiner Heimtücke liegt es fern von unseren Erwartungen, dass wir die World Cup mit Hoffnung betrachten können.« Gewalt in Mexiko nach der Tötung eines Kartellführers hat Sicherheitsbedenken geweckt, während US-Host-Städte auf 625 Millionen Dollar Bundesförderung für Sicherheit warten. Hohe Ticketpreise, Kontroversen um dynamisches Pricing und US-Reisebeschränkungen unter Präsident Trump könnten Fans aus Ländern wie Iran, Senegal, Ivory Coast und Haiti abschrecken. Vorbereitungen laufen in anderen Städten weiter: Philadelphia hostete eine Pep Rally, Boston erwartet sieben Matches im Gillette Stadium, und North Texas hat Trainingsplätze für UEFA-Playoff-Sieger ausgewiesen. Lokale Businesses, wie in Kansas City, planen längere Öffnungszeiten und thematische Angebote für die Massen.