Ergänzend zu globalen Countdown-Feiern veranstaltete die FIFA einen dreitägigen Workshop in Atlanta mit Fokus auf Technologie, Logistik und Fan-Erlebnisse für die WM 2026. Zu den Höhepunkten gehörten Auto-Offside-Technik, 3D-Scans und Schiedsrichter-Bodycams sowie Diskussionen zur Teilnahme Irans inmitten der Spannungen zwischen USA und Iran. Vertreter von 40 qualifizierten Teams besichtigten das Mercedes-Benz Stadium.
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt, das Eröffnungsspiel der USA folgt zwei Tage später in Los Angeles. Zur Markierung des 100-Tage-Meilensteins inmitten von Festivitäten wie der Beleuchtung des Empire State Building in New York City veranstaltete die FIFA einen Workshop im Westin Peachtree Plaza in Atlanta, der Medien und Vertreter von 40 qualifizierten Teams anzog. Chief Operations Officer Heimo Schirgi eröffnete das Event: „Heute feiern wir 100 Tage bis zum Start, das ist Teil unserer finalen Vorbereitungen.“ Die Sessions umfassten Technologie, Logistik und Fan-Erlebnisse und endeten mit Touren durch das Mercedes-Benz Stadium, das für die Halbfinals vorgesehen ist. Atlanta, das 30 Jahre seit den Olympischen Spielen 1996 feiert, wird zu einem aufstrebenden Fußballstandort mit einem neuen NWSL-Team. FIFA-Fußballtechnologie-Chef Sebastian Runge erläuterte Innovationen: Auto-Offside-Technik für höhere Genauigkeit, 3D-Spielerscans für alle 48 Teams, Schiedsrichter-Bodycams und Football AI Pro, das Daten mit Video für präzise Analysen kombiniert. Schirgi begrüßte die wachsende Medien- und Ticketnachfrage als „eine tolle Situation“. Geopolitische Probleme warfen ihren Schatten, insbesondere Iran – der erste Qualifikant, der hier fehlte, inmitten von US-/israelischen Angriffen und Vergeltungsschlägen. Verbandspräsident Mehdi Taj sagte Varzesh3: „Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht erwartet werden kann, dass wir der Weltmeisterschaft hoffnungsvoll entgegensehen.“ Irans Gruppenspiele: Neuseeland (Los Angeles, 15. Juni), Belgien (Los Angeles, 21. Juni), Ägypten (Seattle, 26. Juni) und mögliches Spiel gegen die USA in Dallas (3. Juli). Präsident Donald Trump sagte POLITICO: „Mir ist das wirklich egal“ zur Beteiligung Irans und nannte es „ein sehr übel besiegt wordenes Land ... das auf Reserve fährt“. Schirgi reagierte: „Wir nehmen es ernst ... wir lassen es seinen Lauf nehmen. Es gibt allerlei zu bedenken.“ Frühere Visa-Verweigerungen für Iraner beim Losverfahren in Washington unterstreichen die Komplikationen durch Trumps Reiseverbot.